Reise in die USA

Zwischen dem 27.06. und dem 01.07 habe ich mich beruflich in den USA aufgehalten. Dies war nicht nur mein erster Aufenthalt in den USA, es war auch mein erstes Erlebnis mit einem Flugzeug. Ich war recht überrascht, dass ich keine Nervosität gezeigt habe. Weder beim Einchecken, warten am Gate, warten im Flugzeug oder beim Start. Es war, als würde ich im Bus oder in einem Auto sitzen. So als wäre es ganz normal für mich. Eigentlich hätte ich gedacht wesentlich nervöser zu sein. Ein wenig habe ich es wie mit neuen Achterbahnen verglichen. Vor der ersten Fahrt bin ich richtig nervös. Danach will ich immer und immer wieder fahren.
Start und Landung waren das einzig spannende an einem langweiligen 8 Stunden und 50 Minuten Flug von Frankfurt am Main nach Philadelphia. Da hat man wenigstens ein wenig etwas von den Kräften gespürt, welche auf den Körper einwirken.
Die Einreise in die USA hat dann allerdings noch mal recht lange gedauert. Dies lag einzig daran, dass die Schlage vor den Schaltern so entsetzlich lang war. Ich selbst wurde nur gefragt weswegen ich in den USA bin und schon durfte ich, nachdem die Fingerabdrücke abgenommen worden sind, ins Land hinein.

Eine erste Frage hatte ich gleich beim Blick auf die Taxis in den USA. Wieso zum Geier sind das alles so alte Kisten und wieso ist der Kofferraum voll mit Gerümpel. Vor allem am Flughafen sollte es doch nicht unerwartet kommen, dass da Koffer vorhanden sind, welche verstaut werden wollen. Die Filme haben aber bei der Darstellung der Taxis nicht gelogen. Der Fahrgast sitzt hinten und ist vom Fahrer abgetrennt.

Die Wolkenkratzer Philadelphias sind durchaus beeindruckend, wenn man inmitten dieser steht. Von weiter weg gesehen sind es aber gar nicht so viele. Dennoch ist es ein netter anblick und in Deutschland gibt es kaum vergleichbare Skylines, auch wenn die von Philadelphia sicher nicht zu den großartig beeindruckenden zählt. Von der Stadt selbst habe ich recht wenig mitbekommen, da ich zu lange im Büro war und danach nur noch Zeit für Essen und Hotel vorhanden waren. Dass in den USA alle Geschäfte rund um die Uhr offen haben ist leider ein Gerücht, auch wenn es den einen oder anderen Laden gibt, auf den dieses zutrifft. So hatte ich nicht wirklich Gelegenheit zum Shopping.

Als kleines Highlight könnte man den Donnerstag ansehen. Mit ein paar Arbeitskollegen war ich Abends spazieren und plötzlich war eine gesperrte Straße und eine Menschenmasse vor uns. Zuerst sah man Motorrad-Polizisten, danach Streifenwagen und wir haben uns gefragt was da los sei. Klar wurde es, als den Streifenwagen schwarze Staatslimousinen gefolgt sind, gefolgt von einem schwarzen Krankenwagen und der SWAT. Obama himselve war in Philadelphia unterwegs. Danach ist mir auch die auffällig große Anzahl großgewachsener Menschen mit breitem Kreuz, im Anzug, aufgefallen. Eindeutig war dies der Secret Service.

Ansonsten war der Ausflug nicht sonderlich spannend und durch sehr viel Arbeit gab es auch leider wenig Gelegenheit nach Feierabend viel zu machen. Wie gesagt, wenn der Feierabend zu spät kommt bleibt wenig Zeit für das Abendprogramm.

Freitag Abend ging es dann zurück. Der Flug sollte um 20:30 (US Zeit) starten und es sah auch gut aus. Allerdings trifft das Wort sollte dann doch zu gut zu, denn der Flieger hatte ein Problem mit der Klimaanlage und somit verzögerte sich der Start darauf um über 2 Stunden, was nicht wirklich berauschend war. Nach der Rückkehr hat dann auch noch die Kofferausgabe so lange gedauert, dass wir den Zug verpasst haben und so letztlich erst um 16:22 in Würzburg waren.

Ich sollte in nächster Zeit aber wirklich der USA einen weiteren Besuch abstatten. Dann aber privat um auch etwas von dem Land mitzubekommen. Viele Gerüchte über die USA mögen durchaus stimmen aber genau so viele dürften wohl einfach nur Gerüchte sein. Ich habe auch nur einen einzigen Menschen in den USA gesehen, welcher die Körpermasse hatte, welche man den Amerikanern zuspricht.

eBook-Markt völlig falsch aufgestellt

Schon lange gibt es eBooks und schon lange überlege ich mir ob ich mir einen eBook Reader zulegen soll oder lieber nicht. Bis jetzt habe ich mich immer dagegen entschieden und selbst wenn ich mir ein Tablet zulege (irgendwann mal), dann bestimmt nicht um damit eBooks zu lesen. Die Frage nach dem Wieso gliedert sich in zwei Faktoren, wobei diese in gewisser Weise auch zusammen hängen.

Zum einen der simple Grund, dass es für mich zum Leseerlebnis gehört, dass ich das Buch in der Hand halte, Papier und Druckerschwärze rieche und darin blättern kann. Dieses gehört eindeutig zum Lesen dazu, jedenfalls wenn es sich um Belletristik handelt. Bei Sachbüchern benötige ich ein solches Erlebnis nicht.

Der andere Grund ist schlicht und ergreifend der Preis. Ein eBook kostet fast so viel wie die gedruckte und gebundene Version eines Buches. Das ist völlig am Markt vorbei gedacht und solange dies so ist, werden sich die eBooks meiner Meinung nach nicht wirklich stark verbreiten können. Ich bekomme, in meinen Augen, viel Weniger geboten für fast den selben Betrag. Wieso sollte ich dann dieses Angebot überhaupt nutzen?

Bei meinen Überlegungen kam ich zum Schluss, dass die Industrie noch mal absahnen will, mit etwas dass sie eh schon so gut wie fertig hat. Die Bücher werden ja nicht einzeln per Schreibmaschine geschrieben um danach verkauft zu werden. Die Bücher sind schon digital vorhanden, also müssten diese nur noch zum eBook gemacht werden und gut ist. Ich wage zu behaupten, dass die Druckvorlage ohne weiteres in ein eBook geeignetes Format konvertiert werden kann. Damit steht da keine besonders nennenswerte Mühe dahinter um dieses bereit zu stellen. Doch anstatt diese Verwertung von etwas bereits existierendem zu nutzen in der Hoffnung noch etwas mehr Geld aus den Taschen zu ziehen könnte man doch versuchen einen Mehrwert zu schaffen.

Wer ein Buch kauft, erhält das Recht auf die eBook Version des Buches und zwar kostenlos. So wie es ja bei manchen Blu-Rays bereits der Fall ist. Dort kann man sich die Downloadversion herunterladen, wenn man die Blu-Ray gekauft hat. Damit kann man das Buch in Ruhe mit vollem Genuss zuhause lesen oder mehrere Bücher, vielleicht auch alle, auf einem Reader mit in den Urlaub nehmen. Das würde jedenfalls sehr viel Gewicht sparen.

Wer auf das Papier verzichten möchte kann sich für einen vernünftigen Preis nur die eBook Version kaufen. Diese existiert ja eh bereits und kann ohne große Kosten für jeden Käufer vervielfältigt werden. Es entstehen ja keine Druckkosten. Ich sehe einen Preis von 30% des Buchpreises für realistisch und fair.

Von daher bleibt nur zu hoffen, dass es ein Umdenken in der Industrie gibt. Wenn ich mir allerdings die Musikindustrie anschaue dann habe ich da wenig Hoffnung, dass es bei den Verlagen ein Umdenken geben wird. Letztlich wird man wohl auch da hoffen müssen.

Kaya Feinkost nächste Runde

Vor einiger Zeit habe ich folgenden Bericht geschrieben.

http://www.mirkogasparovic.de/wordpress/2011/01/14/die-grosen-bestimmen-die-bedingungen/

Genau genommen ist es rund 5 Monate her und es gab vor ca. 3 Wochen doch tatsächlich eine Reaktion in den Kommentaren, welche dafür spricht, dass diese vom Besitzer des Kaya Feinkost stammt. Aber das ist noch nicht alles. Ich wurde von meinen Arbeitskollegen darauf angesprochen, dass diese während der Mittagspause im Toom von dem Kaya angesprochen worden sind. Sinngemäß mit den Worten, “Der Mirko arbeitet doch bei euch, oder”? Auch wurden meine Arbeitskollegen nach meiner Telefonnummer gefragt, welche diese natürlich nicht hergaben. Wäre ja noch schöner. Allerdings ist nun mein Blog in der Firma etwas bekannter geworden, da sich diese Geschichte in der Firma rumgesprochen hat und wohl auch mehr als nur ein Kollege befragt worden ist nach mir. Allgemeiner Tenor, ich habe Recht mit meiner Meinung. Na das ist doch schon mal schön zu hören. :)
Dann wollte mich jemand bei Facebook als Freund hinzufügen und da war auch Kaya im Namen mit enthalten. Nun ich habe abgelehnt, aber es ist schon etwas ironisch jemanden als Freund hinzufügen zu wollen, dessen Freund man nicht mal im entferntesten ist.

Aber gut, da ich mir sicher bin, dass hier die passenden Personen mitlesen möchte ich einige Statements wiederholen und die Kommentarfunktion biete ich an zur Rechtfertigung. Sollte es möglich sein meine Meinung mit sachlichen und korrekten Argumenten zu ändern oder sollten mir Beweise vorgelegt werden, welche meine Meinung ändern dann werde ich diese auch öffentlich revidieren.

  1. Der Fall Ott:
    Meines Wissens nach musste Herr Ott seinen Platz auf Druck von Kaya Feinkost bei der Toom Zentrale räumen, da es wohl nicht geklappt hatte die Kunden mit Dumpingpreisen von ihm fern zu halten. Interessant in diesem Zug ist, dass von Kaya Feinkost, nachdem Herr Ott nicht mehr da war, einen eigenen ähnlichen Stand aufgebaut hatte. Dieser ist aber wieder abgebaut. Lief wohl nicht so gut. Den Fall habe ich im Detail vor 5 Monaten beschrieben und gehe nicht näher darauf ein. Die Informationen habe ich von dritten.
  2. Hygiene
    Der Umgang mit Lebensmitteln ist alles als gut in dem Laden. Die Mitarbeiter tragen keine Handschuhe, obwohl ein entsprechender Zettel an der Wand hängt. So nehmen sie Geld von Kunden an und bedienen gleich darauf den nächsten Kunden. Fröhliche Keimverbreitung. Zudem passiert es auch, dass ein Mitarbeiter mal Appetit bekommt, sich ein Stück Brot nimmt und mit diesem durch die Pastete seiner Wahl streift. Dabei ist das Risiko sehr groß, dass er mit den Fingern an diese kommt. Scheint aber egal zu sein. Das alles habe ich persönlich schon gesehen.
  3. Geschmack
    Ein sehr schwerer Fall, denn Geschmack ist Geschmackssache. Die Pasteten habe ich nie probiert, allerdings den Döner, einige Tagesmenüs, Schnitzelbrötchen. Bis auf den einen oder anderen seltenen Glücksgriff bei den Tagesmenüs ist das Essen geschmacklich eine Katastrophe. Beim Schnitzelbrötchen wäre eine Schuhsohle zarter gewesen, die Tagesmenüs waren nur erträglich, wenn sie hauptsächlich aus Nudeln bestanden. Da kann man wenig falsch machen, nur bei der Sauce ging es oft daneben und der Döner…tja was soll ich sagen. Meiner Meinung nach Würzburgs schlechtester Döner. Zudem war dieser auch oft eher lauwarm als warm.
  4. Preis/Leistung
    Ich weis nicht wie hoch die Miete und die Personalkosten sind, doch diese müssen exorbitant hoch sein, denn sonst gibt es keinen Grund so wenig Essen für so viel Geld zu verkaufen. Die Tagesmenüs sind eine Lachnummer. Um Satt zu werden müsste ich zwei davon essen, doch dann wären rund 8 oder 9 Euro weg und nein ich bin nicht fett und verfressen. Die Döner stecken in kleinen Brötchen mit ein wenig Fleisch und Salat. Gut es ist nicht extrem wenig aber für 3,80€ erwarte ich eindeutig mehr. Ob die Preise aktuell sind weis ich nicht. Ich war schon ewig nicht mehr vor Ort um mir diese anzusehen.
  5. Kompetenz
    Ich weis nicht, ob die Spitzenmitarbeiter noch da sind, doch wenn man mit der Bestellung eines Döners überfordert ist sollte man sich wohl einen neuen Job suchen. Ich möchte nicht drei mal sagen müssen, was ich wünsch noch möchte ich dann doch das falsche bekommen und ich habe öfter doch das falsche bekommen. Meistens wenn mehrere Bestellungen gleichzeitig da waren, dann ist die Bedienung überfordert und bringt alles durcheinander. Anstatt noch mal nachzufragen wird dann so der Döner gemacht, wie man sich diesen vorstellt dass er bestellt worden ist. Als positives Beispiel möchte ich den Tigris in Würzburg nennen. Dort schaffen es die Mitarbeiter fünf oder sechs Bestellungen aufzunehmen und diese auch korrekt abzuarbeiten.

Wie gesagt stellt dies hier Aussagen von dritten dar und meine eigene Meinung. Den Fall Ott stelle ich gerne als unwahr dar, wenn ich beweise bekomme, welche dieses klar machen. Bei allem anderen muss unternehmerisch etwas getan werden damit Hygiene, Qualität, Quantität und Preis stimmen.

Als Information, ich werde sicher nicht meine Pause damit vergeuden hoch zu kommen um mich auszusprechen. Falls es etwas zu sagen gibt, dann steht die Kommentarfunktion offen dies zu tun.

Kampf, Blut, Gewalt…..Mortal Kombat 9

Einleitend zu diesem Bericht möchte ich Worte wiedergeben, welche ich in einem Youtube Kommentar gelesen habe:

—–
Nur ein indiziertes Mortal Kombat ist ein gutes Mortal Kombat.
—–

Indiziert trifft es nicht ganz. Die USK hat Mortal Kombat  9 die Alterseinstufung verweigert, somit bleibt auch Erwachsenen Menschen nur der Import aus dem Ausland. Über diesen Schwachsinn möchte ich mich gar nicht auslassen. Hier beschränke ich mich gänzlich auf das Spiel.

Mortal Kombat 9 ist endlich wieder ein Mortal Kombat im guten Stil von MK2. Es geht ohne übermäßig viele Bewegungsachsen nur nach links und rechts. Dazu noch Sprünge und Ducken als Möglichkeit. Mehr braucht man nicht. Die Mooves gehen leicht von den Fingern und man muss sich diese auch nicht brechen um dem Gegner die Nase zu plätten, was blutig quittiert wird.

MK9 ist dabei sehr schön anzusehen. Die Figuren sind sehr detailreich und die Hintergründe erst recht. Manchmal wird man sogar vom Kampfgeschehen abgelenkt, da im Hintergrund etwas passiert. Leider hat man während des Kampfes nicht wirklich Zeit sich die Umgebung anzusehen, da dieser doch sehr rasant ist. Den einen oder anderen Blick sollte man allerdings doch werfen. Nach dem erfolgreichen Kampf folgt das obligatorische Vernichten des Gegners und einem blutigen Fatality auf dem Bildschirm. Die Eingabe geht wie auch die Kampfaktionen leicht und danach ist klar, dieser Gegner wird nie wieder einen Kampf bestreiten können.

Es gibt unzählige Modi bei MK9, vom klassischen Arcade Kampf gegen 10 aufeinander folgende Gegner bis zu Geschichklichkeitsspielen. Kämpfen kann man auch 2 vs. 2 wobei man selbst zwei Charaktere gegen die CPU spielt und dann entscheidet wann man auswechselt. Dies lässt sich auch mit zwei oder vier Spielern realisieren.

Das absolute Glanzstück dieses Spiels ist aber der Story Modus. Dieser ist angelehnt an die MK Filme und der eine oder andere Handlungsfaden dürfte dem geneigten Spieler und DVD Junkie bekannt vor kommen. ;) Dieser Modus beginnt als Cutscene mit einem Kampf von Raiden gegen Shao Kahn. Während der Kamerafahrt zu diesem Kampf sieht man die bekannten beliebten oder nicht beliebten Mortal Kombat Charaktere, welche als Leichen den Boden zieren. Auch Raiden geht es mehr schlecht als Recht. Dieser vermag es gerade noch eine Vision an sein Ich in der Vergangenheit zu senden, welcher gerade mit den Kämpfern der Erde das Mortal Kombat beginnen möchte. Verunsichert von der Vison und den Worten “Er muss gewinnen” versucht er nun den Lauf des Kampfes so zu beeinflussen wie er es für richtig hält, damit die Welt nicht vernichtet wird. Dabei merkt er mit jeder Tat, dass diese nicht zur Rettung führt.
Dieser Modus ist sehr spannend und jeweils vor und nach den Kämpfen gibt es Filme welche die Geschichte weiter erzählen. Dabei ist man bei den Kämpfern gebunden an die Geschichte. Sprich man spielt immer denjenigen, welcher gerade die Handlung treibt.
Durchgespielt habe ich diesen in rund 6 Stunden. Aber keine Angst danach wird es nicht langweilig.

Überrascht war ich, dass die Sprachausgabe und die Texte in deutsch waren. Das Spiel ist ja immerhin nicht in Deutschland verfügbar, aber vielleicht wurde ja den Spielern in Österreich und der Schweiz der Gefallen getan.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings auch, welcher allerdings nicht die PS3 Version betrifft, da muss man wohl den PSN Hacker danken. Um den Online Modus zu nutzen, muss man einen Code, einen sogenannten Onlinepass, eingeben. Dieser funktioniert allerdings nicht mit deutschen Accounts und somit ist auch ein online Spielen nicht möglich. Bei der PS3 wurde dies deaktiviert, da das PSN down war und damit auch keine Eingabe grundsätzlich möglich war. Wenn das PSN wieder überall zuverlässig läuft könnte allerdings dieser Code notwendig werden und damit hätten wir in Deutschland wieder keine Chance zu spielen, außer wenn man sich einen Österreichischen Account anlegt.
Gedacht ist dieser Code um das Spiel an die Konsole zu binden. Wenn man das Spiel gebraucht verkauft, muss sich der Käufer einen neuen Code kaufen um dann auch online spielen zu können. Blöde Idee!
Wenn mir wegen dieser Einschränkung der Online Modus abhanden kommt wäre das schon blöd, andrerseits brauche ich diesen im Moment auch nicht wirklich. Offline bin ich ganz glücklich mit dem Spiel.

MK9 ist auf jeden Fall endlich wieder ein Spiel, dass einfach nur Spaß macht und auch auf die Langzeit viel Motivation verspricht. Von der Bedienung spielt es sich wie MK2 und wenn man keine zwei linken Hände hat kommt man schnell rein. Diesen Spaß gibt es für die PS3 und die XBOX360. Ob und wann es für den PC raus kommt steht in den Sternen. Bei Street Fighter hatte es ja auch geklappt.

Verhaftete Volkshelden

Vor nicht all zu langer Zeit, genau gesagt am 21. Mai, gab es in Deutschland Demonstrationen gegen die Verurteilung des ehemaligen kroatischen Generals Ante Gotovina. Ich selbst bin über die Lage in Kroatien nicht genauestens informiert und musste mich deswegen erst einlesen. In Kroatien wird Ante Gotovina als Nationalheld angesehen, da im Jugoslawien Krieg viele besetzte Gebiete unter seiner Führung befreit worden sind. Dies hinterlässt natürlich beim Volk einen starken Eindruck und so verwundert es nicht, dass dieses auf die Barrikaden geht, wenn der eigene Held zu 24 Jahren Haft verurteilt wird wegen Kriegsverbrechen. Ob diese wirklich von ihm angeordnet worden sind, wie in Den Haag geurteilt, oder nicht steht auf einem anderen Blatt und wirklich beurteilen können dies nur wenige.

Heute kam die Meldung, dass der ehemalige serbische General Ratko Mladic verhaftet worden ist. Dieser wird allerdings von vielen Serben als Held angesehen und dementsprechend gehen diese nun auf die Barrikaden, da er nach Den Haag ausgeliefert worden ist und eine Verurteilung sehr sicher ist. Auch schätze ich, dass seine Haftstrafe wesentlich höher ausfallen wird, da die ihm zur Last gelegten Kriegsverbrechen wesentlich schlimmer sind. Wobei es seltsam klingt, wenn ich sage ein Verbrechen ist schlimmer als das andere. Verbrechen sind immer schlimm, da gibt es nichts zu beschönigen.

Wir haben nun zwei Männer, welche von ihrem jeweiligen Volk als Helden angesehen werden und beide sind in Den Haag vor Gericht. Der eine schon Verurteilt, dem anderen steht dieser Prozess noch bevor, doch es gibt eine weitere große Gemeinsamkeit.

Fangen wir mit Kroatien an. Die Beitrittsgespräche Kroatiens wurden auf Eis gelegt, weil der kroatischen Regierung vorgehalten worden ist sie würden das Versteck von Ante Gotovina geheim halten und bei der Suche nach ihm nicht aktiv mithelfen. Damit wurde Kroatien, welches der EU beitreten möchte, die Pistole auf die Brust gesetzt. Erst nachdem Ante Gotovina gefasst worden ist, wurden die Beitrittsgespräche wieder aufgenommen. Das heißt, die EU hatte Kroatien erpresst. Kroatien selbst erhofft sich durch den EU Beitritt eine Verbesserung der maroden Wirtschaft und einem entgegenwirken der Arbeitslosigkeit indem sich neue Unternehmen in Kroatien ansiedeln. Daher ist dieser Beitritt für das Land äußerst wichtig. Die Menschen haben kein Geld und wissen oft nicht, wie sie überhaupt überleben sollen. Wer abseits der Touristengebiete sich umsieht, kann ein sehr großes Elend in diesem Land erkennen.

Weiter zu Serbien. Dieses Land möchte ebenfalls der EU beitreten und nun ratet mal, was eine Bedingung für den Beitritt war. Die Gefangennahme des ehemaligen Generals Ratko Mladic. Also hatte auch hier die EU der Regierung die Pistole auf die Brust gesetzt und diese quasi erpresst. Die Beweggründe Serbiens unterscheiden sich nicht groß von denen Kroatiens. Auch hier werden große Hoffnungen in den Beitritt in die EU gesetzt.

In beiden Fällen sehe ich aber eine immer stärkere Abneigung der Bevölkerung zur EU, da die jeweiligen Volkshelden für diesen Beitritt geopfert worden sind. So schlimm die möglichen Verbrechen auch gewesen sein mögen und eine Verurteilung sicher rechtens ist. In der Bevölkerung dürfte eine große Abneigung wachsen und der EU Beitritt könnte seitens der Bevölkerung auf große Ablehnung stoßen und damit wieder in die Ferne rücken. Spätestens wenn dann das Volk sieht, dass durch die EU nicht alles wie durch ein Wunder besser wird, wird es zu Unruhen kommen. Diese beiden Länder haben einen Krieg erst vor kurzem erlebt und das Volk duckt sich nicht auf Anordnung. Aufgrund des Krieges sind viele noch bewaffnet und auch willens diese einzusetzen, wenn das Fass überläuft. Diese Gefahr sehe ich sehr stark. Aus Bürgerkriegen innerhalb des Landes könnten auch alte Konflikte wieder aufflammen und ein Krieg wäre schneller als man glaubt wieder im Gang.

Im ehemaligen Jugoslawien sehe ich ein Pulverfass und die EU zündelt ohne nachzudenken in dessen Nähe. Aber vielleicht braucht ja die Waffenindustrie auch nur wieder neue Aufträge und diese gibt es nur in Kriegsfällen in großen Mengen.

Tanz der Vampire die zweite

Am 21. Mai war es wieder so weit. Der zweite Besuch bei den Vampiren konnte beginnen. Dies hatte allerdings einiges an Planungsaufwand benötigt, da dieser Tag ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin werden sollte.

10 Uhr ging die Fahrt nach Stuttgart los. Sie hatte schon vermutet was das Geschenk werden wird und die Richtung Stuttgart hatte es dann bestätigt. Zum Glück war die Autobahn frei und wir sind rechtzeitig zur Backstage Führung angekommen, welche ich mir nicht entgehen lassen wollte. Zumal diese ja auch pro Person 17,50 gekostet hat.

Zur Backstage Führung kann ich nur sagen, wer zu TdV geht sollte sich auch die einstündige Führung gönnen. Dort sieht man die Bühne und Requisiten von der anderen Seite und bekommt einige nette Hintergrundinformationen. Nun weis ich, dass die Perücken 2000€ bis 3000€ kosten und aus indischem Tempelhaar sind, die Darsteller 8 Wochen haben um ihren Text zu lernen und nachdem das Stück eingeübt ist keine weiteren Proben mehr stattfinden. Die Darsteller sind selbst dafür verantwortlich, dass sie die ganze Spielzeit über Texte und Bewegungen beherrschen. Natürlich gab es noch wesentlich mehr Informationen, doch ich will nicht alles verraten. Einzig zwei Fragen werden nicht beantwortet. Diese sind die Funktionsweise der Tricks während der Show und die Gehälter der Darsteller.

Zum Abschluss der Führung gab es dann noch Rabattkarten, welche 10% Ermäßigung beim Merchandising Stand bringen.

12:30 bis 14:30 hatten wir dann Zeit uns das SI-Center anzusehen und natürlich auch dort zu Essen. Das SI-Center hat enorme Dimensionen und man läuft unterirdisch sehr viele Meter um alles zu sehen.

Für das Musical habe ich dieses mal Karten in der 6. Reihe direkt am Gang ergattern können. Diese Nähe zur Bühne hat den Nachteil, dass man nicht die gesamte Bühne im Blick hat aber den großen Vorteil, dass man die Mimik der Darsteller gut erkennen kann und auch sehr viele Details der Bühne und der Kostüme sieht. Das Musical selbst ist grandios und die Zeit vergeht leider viel zu schnell bis dieses vorbei ist und man den Saal verlassen muss. Musikalisch dürften die Melodien dem einen oder anderen bekannt vorkommen. Dies liegt daran, dass Jim Steinman die Musik komponiert hat. Dieser zeichnet sich auch für Meat Loves Bat out of Hell verantwortlich. Welche Melodien demnach recycled worden sind dürfte nun klar sein. Da ich allerdings die Bat out of Hell Alben besitze und auch mag stört mich das nicht im geringsten.

Ich kann den Bewohnern des südlichen Raums Deutschlands nur empfehlen Tanz der Vampire zu besuchen, wenn man Musicals mag. Nur noch bis Oktober läuft dieses in Stuttgart, ab November ist dieses dann in Berlin vorzufinden mit neuem Cast. Ob die neuen Darsteller so gut sein werden wie die jetzigen steht allerdings in den Sternen. Diese könnten besser sein, was schwer ist, aber auch schlechter sein.

Danach ging es noch nach Stuttgart, da wir uns diese Stadt noch nie angesehen haben. Nach leichten Orientierungsschwierigkeiten sind wir in die Shoppingmeile gelangt. Dort wurde ich gleich von einer Horde fahnenschwingender Kroaten mit kroatischer Musik empfangen, was mich etwas irritiert hatte. Nachträglich habe ich erfahren, dass an diesem Tag in mehreren Städten Demonstrationen gegen die Verurteilung, durch das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, des ehemaligen kroatischen Generals Ante Gotovina stattgefunden hat.

Stuttgart selbst empfinde ich nicht wirklich schön. Jedenfalls den Bereich nicht, welchen ich gesehen habe. Allerdings weis ich nun, wo es gute Cup Cakes gibt. ;)

Türkisch Würzburg

Diese Woche sah es in Würzburg etwas befremdlich aus. Dieses war über und über mit türkischen Flaggen dekoriert und kaum jemand wusste was denn los ist. Auch ich habe gerätselt, bis ich mir endlich mal zeitgleich diese Frage gestellt habe und auch vor meinem Rechner saß um der Frage nachgehen zu können. Google ist dein Freund, auch wenn es darum geht heraus zu finden, wieso die Würzburger Innenstadt voller türkischer Flaggen hängt. Dabei waren das nicht Fenster, aus denen diese heraushingen. Es handelte sich um die Fahnenmasten der Stadt und damit war dies offiziell.

Genau genommen waren es 50 türkische Flaggen, welche die Stadt zierten. Diese Anzahl bringt auch den ersten Hinweis auf den Grund dieser. Vor 50 Jahren kamen die ersten türkischen Gastarbeiter nach Deutschland. Der Ausländerbeirat Würzburgs wollte dieses Ereignis würdigen, indem 50 Flaggen aufgehängt worden sind. Natürlich sind wir hier in Deutschland und aus diesem Grund wurden auch 5 deutsche Flaggen gehisst. Moment….da stimmt doch etwas nicht. 50 türkische Flaggen aber nur 8 deutsche Flaggen? Wie kann das sein, wird sich wohl so mancher fragen. Die Antwort ist ganz einfach. Der Ausländer- und Integrationsbeirat konnte nur 8 deutsche Flaggen auftreiben. So wurde die Innenstadt in einem starken Missverhältnis dekoriert, welches vielen Würzburgern sauer aufgestoßen ist, zumal viele auch den Grund nicht kannten und dies wohl zu mehr Verwirrung geführt hat.

Natürlich kam das lauteste Geschrei aus dem Lager der Hohlbirnen, also den ewig gestrigen Rechten in Würzburg. Das dürfte wohl niemanden wundern. Ich bin mir nicht sicher, ob der OB Rosenthal auf Druck der Rechten gehandelt hat, ob die allgemeine Bürgerstimmung dazu geführt hat oder ob er selbst unzufrieden war und nach einem fairen Entschluss aus eigenem Antrieb gesucht hat. Doch er hat eine Entscheidung getroffen.

Zum Tag der ersten türkischen Gastarbeiter in Würzburg werden 5 türkische und 5 Würzburger Flaggen aufgehängt. Fair ausgeglichen und es wird dennoch ein Zeichen gesetzt. Doch frage ich mich weiter, was nützt ein Zeichen, wenn viele nicht wissen wie dieses zu deuten ist? Anstatt Flaggen zu hissen hätten informativere Informationen mehr dazu beigetragen die Bedeutung der ersten Gastarbeiter klar zu machen und das Jubiläum auch der breiten Masse bekannt gemacht.

Bleibt nur die Frage, wieso konnte der Ausländer- und Integrationsbeirat 50 türkische Flaggen auftreiben aber konnte dann nur 8 deutsche Flaggen finden?

Neues Auto

Es ist zwar schon länger her, doch bin ich nun mit einem “neuen” Gefährt auf Deutschlands Straßen unterwegs.
Meinen Alfa 147 musste ich schweren Herzens verkaufen, da ich zu viel Geld in Reparaturen hätte stecken müssen. Das war mir das Auto nicht wert, auch wenn es mir wirklich sehr schwer gefallen ist dieses zu verkaufen.

Relativ schnell stand für mich fest, dass ich nach den schlechten Erfahrungen mit den Franzosen und Italienern es mal mit einem deutschen Autobauer versuche.
Dazu gab es aber einige Kriterien.

VW: Eher gefriert die Hölle bevor ich einen VW kaufe.
Audi: Verstehen sich zu sehr als Premium Marke. Dementsprechend teuer und …… es ist ein VW.
Mercedes: Kann ich fahren, wenn ich Rentner bin und eine Sänfte brauche.
BMW: Ja ich versuche es mit BMW.

Es sollte für mich ein neuer gebrauchter der 3er Serie werden. Eigentlich wollte ich einen 3er Compact kaufen, doch wurde es dann doch eine Limousine. Diese ist zwar wesentlich länger als der Compact, doch sieht diese besser aus und es passt auch mehr in den Kofferraum. Zu wenig Leistung wollte ich auch nicht haben. Ich will ja die 1,5 Tonnen einigermaßen gut über die Straßen bewegen. Somit habe ich mich nach einem 325i umgeschaut, welcher mir aus 6 Zylindern und 2,5 Litern Hubraum 192 PS liefert. Die Suche nach dem Auto hatte mich nicht einmal eine Woche gekostet, da hatte ich das perfekte Auto für mich gefunden.

Zuerst möchte ich die groben Daten veröffentlichen.

E46 325i
Bj. 2003
KM bei Kauf rund 86.000
Edition Exclusive

Armauflage in Leder
Blinkleuchten weiß
Dachhimmel anthrazit individual
Einstiegsleisten mit Chromeinlage
Exterieurumfänge in Wagenfarbe
Fensterschachtabdeckung und Leiste Seitenrahmen in Chrom
Lederlenkrad
Leichtmetallräder Styling 136 7J x 16 mit Reifen 225/50 R 16
Lordosenstütze für Fahrer und Beifahrer
Mattchrome Ringe um die Rundinstrumente
Metallic-Lackierung silbergrau
Multifunktion für Lenkrad
Nebelscheinwerfer
Nierenstäbe in Chrom
Polster Leder Chameleon
Regensensor
Schalt- und Handbremsbalg in Leder
Scheinwerfer-Waschanlage
Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
Xenon-Licht
Sportliche Fahrwerksabstimmung

Allerdings muss ich sagen, dass es wohl doch mit der Marke BMW zu tun hat, wenn man etwas “Tuningsüchtig” wird. Ich will zwar kein Assituning betreiben, aber bin doch am Verändern des Wagens. Daher baue ich das Auto Stück für Stück um mit original BMW Teilen um es optisch und qualitativ aufzuwerten.

Folgendes habe ich zur Zeit geplant auszubauen

 

Erledigt

  • Navigation Professional

In Planung

  • 3 Speichen M Lenkrad
  • M Schaltknauf (Bestellt)
  • Mattchrom Handbremsgriff
  • Interieur Leisten in Mattchrom
  • M Aerodynamik Paket II
  • BMW Performance Doppelspeiche 269
  • BMW Performance Airbox
  • BMW Performance Endtopf

 

Natürlich gibt es auch Bilder von meinem neuen Schätzchen. Zuerst die Bilder vom Kaufzustand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Modifizierung gab es bereits. Dafür gibt es natürlich auch Fotos. Wobei man nicht wirklich von Modifizierung sprechen kann vom Teil 1. Das war einfach nur der Wechsel auf die Sommerschlappen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Bilder sind allerdings durchaus eine Modifikation. Das BMW Navigation Business hat mir nicht gefallen. Ich wollte ein schönes großes Displaynavi und somit habe ich, mit Hilfe, das System ausgetauscht gegen ein BMW Navigation Professional. Hilfe ist aber das falsche Wort. Mein Helfer hat die meiste Arbeit mit dem Auto gehabt und in 8 Stunden war dann alles erledigt.

Die großen bestimmen die Bedingungen

Nun muss ich mich ein wenig auskotzen. Dies betrifft den Kaya Feinkost. Diesen kann man in vielen Toom und real Märkten finden. Hier geht es um den Kaya Feinkost im Toom Markt Höchberg. Im Grunde ist es ein Feinkost Laden, der auch Döner verkauft.
Die Feinkost habe ich nie probiert, Döner sind klein, schlecht und überteuert. Das sonstige Essen geht manchmal, meistens ist es aber schlecht und teuer. Genau gegenüber hat ein älterer Herr einen kleinen Stand angemietet im Toom, an welchem er Leberkäse, Frikadellen und Currywürste verkauft hat. Dies zu einem fairen Preis und geschmeckt hat es auch noch. Als Beispiel: Leberkäse 1€, Frikadelle 1,50€.
Immer mehr Toom Kunden haben sich wohl lieber bei dem älteren Herren einen kleinen Snack geholt und ich habe auch öfter in der Mittagspause dort gegessen. Natürlich hat es dem Kaya nicht gepasst. Der erste Schritt war es, z.B. den Leberkäse nicht mehr für 1,50€ zu verkaufen sondern nur noch für 0,70€. Dies hatte aber nicht zum Erfolg geführt. Da bleibt nur eines! Rausdrängen.
Dies ist auch gelungen, wie ich heute erfahren habe. Die Kaya Group hat bei der Zentralverwaltung des Toom in Köln angerufen und Druck gemacht. Dieser hat auch gefruchtet und der Herr Ott, welcher diesen Stand betrieben hatte, muss diesen Räumen.
Für mich ist dies ein Unding, natürlich standen diese in Konkurrenz zueinander, doch anstatt an der eigenen Qualität zu arbeiten und zu fairen Preisen zu verkaufen wird die Konkurrenz lieber raus gedrängt. Dies ist natürlich alles auch aufgefallen und ein Großteil meiner Arbeitskollegen wird bei Kaya Feinkost nicht mehr einkaufen. Durch dieses unfaire Verhalten hat sich diese Gruppe die wenigen Gründe doch mal dort zu essen auch noch genommen.
Doch daran sieht man, wie die großen mit den kleinen umspringen können.

Ein wenig lockere Filmrezension

Dieses Wochenende habe ich einige Blu-Rays angeschaut und möchte euch über die Filme natürlich auch berichten.
Angefangen hat es Freitag Abend mit Tekken. Tja was soll ich zu diesem Machwerk nur sagen? Fangen mir mit dem positiven an. Es hält sich einigermaßen an die Hintergründe von Tekken, aber ansonsten….
Der Film kann weder durch besondere Story, schauspielerische Leistung, tolle Effekte oder spektakuläre Kämpfe glänzen. Dies ist jedenfalls meine bescheidene Meinung. Ich bin zum Glück ganz ohne Erwartungen an den Film heran gegangen, somit hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich Lebenszeit vergeudet habe, indem ich mit das Werk angesehen habe.

Es geht in dem Film darum, dass Jin Kazama in den “Slums” lebt mit seiner Mutter zusammen. Dort verdient er sich damit Geld, dass er wertvolle Technologie stiehlt und bei Hackern verkauft, welche in das Netzwerk von Tekken, welches einer der Konzerne der Welt ist, die nach einem Weltkrieg die Herrschaft übernommen haben, eindringen wollen. Natürlich kommt Tekken dahinter und nicht nur die Hacker, sondern auch Jins Mutter werden umgebracht. Jin selbst kann dem Attentat entkommen. Darauf macht er, was seine Mutter ihm verboten hatte. Er macht bei dem jährlichen Iron Fist Turnier von Tekken mit um sich letztlich an Heihachi Mishima für den Mord zu rächen, da er diesen für den Initiator des Anschlages hält.

Dies war ein Auszug der Handlung, welche nicht wirklich überraschende Wendungen hat. Diese gibt es erst recht nicht, wenn man die Spieleserie kennt.

Gleich nach Tekken ging es weiter mit einem Film, der mir so gar nichts sagte, aber interessant klang. Dabei handelte es sich um IP man.
Von diesem Film war ich begeistert. Es hatte richtig Spaß gemacht mir diese beiden Blu-Rays anzusehen, da in der Box IP man 1 und 2 waren. Der Film versteht sich als Biographie von IP man, genauer gesagt seinem Leben in den 1930ern bis 1950ern. Dabei muss man aber sagen, dass die Chinesen ihn schon sehr idealisiert haben und sein Leben sicherlich nicht ganz so verlief, wie es im Film dargestellt worden ist. Was natürlich ein wichtiger Punkt noch ist, es handelt sich um einen Kung Fu, oder eher Wing Tsung, Film. Man kann IP mans Leben verfolgen, sieht dass er vermögend ist und ein unglaublicher Wing Tsung Meister, sieht wie er im 2. Weltkrieg unter der japanischen Besatzung leidet und mit seiner Familie verarmt ist. Danach geht es im zweiten Film weiter nach Hong Kong, wo er versucht eine Kampkunst Schule zu eröffnen und dass es ihm die anderen Meister und auch die Engländer nicht all zu leicht gemacht haben.
IP man selbst wäre wohl gar nicht so berühmt geworden, auch wenn er der Wegbegründer des Wing Tsung sein dürfte, wenn nicht einer seiner Schüler Bruce Lee gewesen wäre. Auf Bruce Lee wird dabei im Film nicht groß eingegangen, es wird nur am Ende erwähnt.

Damit waren Freitag Abend uns Samstag Morgen erledigt. Filmtechnisch ging es erst am heutigen Sonntag weiter mit zwei Filmen, zu denen man wohl kaum etwas sagen muss. Jedenfalls zum ersten der beiden sicher nicht.

Zum ersten mal, man sollte es kaum glauben, habe ich mir Blade Runner komplett angesehen. Dabei war es die Final Cut Version. Zum einen muss ich sagen, dass der Film wirklich sehr schön aufbearbeitet worden ist für die Blu Ray und man dem Film sein Alter nicht ansieht. Zur Handlung von Blade Runner muss ich wohl kaum etwas sagen. Nur allen die diesen Film noch nie gesehen haben kann ich raten, sich diesen anzusehen. Allerdings ist es kein Popcornkino bei dem man sein Hirn ausschalten kann. Der Film ist eigentlich nur dann richtig gut und kommt zur ganzen Geltung, wenn man beim Zuschauen mitdenkt.

Den Abschluss hat Sweeney Todd gebildet. Der Film hat das gleichnamige Musical als Basis. Von der Handlung her hat der Film Ähnlichkeiten mit dem Grafen von Monte Christo. Der Barbier Benjamin Barker wurde zu unrecht verhaftet und in Gefangenschaft gebracht, weil ein mächtiger Richter in seine Frau verliebt war, welche durch die Tat des Richters, und weil sie sich mit Arsen umbringen wollte, verrückt geworden ist. Benjamin kommt nach der Gefangenschaft als Sweeney Todd zurück nach London und erfährt dort dass sich seine Frau vergiftet hat. Darauf nimmt er an, sie sei tot. Nach einem ersten erfolglosen Versuch den Richter Turpin umzubringen beginnt er sich an ganz London zu rächen, indem er allen, welche sich bei ihm rasieren lassen, die Kehle durchschneidet. Seine quasi Lebenspartnerin Ms. Lovett verarbeitet diese Opfer zu leckerer Fleischpastete.

Sweeney Todd bleibt der Musical Herkunft treu und somit wird im Film überwiegend gesungen. Erfreulicher Weise wurde der Gesang aber nicht übersetzt. Somit hat man nur die Wahl, falls es mit dem englisch hapert, die deutschen Untertitel einzublenden. Sweeney Todd sehe ich mir immer wieder gerne an. Zum einen mag ich Musicals und zum anderen zeigt dieser Film eine wunderbar düstere Stimmung, wie sie nur Tim Burton auf die Leinwand zaubern kann.

Als Resümee dieses Wochenendes kann ich sagen, dass sich drei Filme gelohnt haben und einig Tekken ein Reinfall war.

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