Death Note Black Edition
- April 17th April 2009
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Viele Monate sind vergangen, seit dem der abschließende 12. Band von Death Note, bei Tokyopop Deutschland, erschienen ist. März 2009 kam dann auch noch Death Note v13 HOW TO READ auf den Markt. Geschrieben wurde die Geschichte von Tsugumi Ohba. Die Zeichnungen sind von Takeshi Obata. Zusätzlich gibt es noch die Romane Another Note und L Change The World. Dies könnte nun das Ende der Neuveröffentlichungen sein, doch weit gefehlt. Seit heute gibt Death Note Black Edition Band 1. Dabei handelt es sich um die ersten beiden Bände von Death Note. Wie der Name es schon ahnen lässt gänzlich in schwarz. Egal wie man den geschlossenen Manga dreht und wendet, man sieht nur schwarz, mit Ausnahme der weißen Schrift auf dem Cover.
Zuerst möchte ich etwas über den Manga an sich schreiben. Er ist in einem etwas größeren Format als die “normalen” Mangas von Tokyopop, wodurch größere Panels ermöglicht werden. Die Seitenränder wurden scheinbar nach dem Binden geschwärzt oder die Farbe war beim Binden noch nicht ganz trocken. Jedenfalls führt dies dazu, dass die meisten Seiten erst vorsichtig beim Lesen voneinander getrennt werden müssen. Teilweise blättert dabei auch die Farbe ab, was dann nicht mehr so schön aussieht, da weiß auf schwarz sehr deutlich auffällt. Ansonsten lässt sich über die Verarbeitungsqualität nicht meckern und es ist auch kein unangenehmer Geruch nach Druckerschwärze oder Klebstoff zu riechen. Alles in allem ist die Verarbeitungsqualität kein Grund den 14€ nachzutrauern, welche man für diesen Manga ausgeben muss.
Die Qualität ist kein Grund den Manga nicht zu kaufen, die Geschichte und die Zeichnungen sind erst recht kein Grund. Death Note gehört zur Zeit wohl du den besten und meistverkauften Mangas.
Im Grunde ist es eine Kriminalgeschichte, welche von Gestalten aus der japanischen Mystik. Da ich nichts von der Spannung nehmen will werde ich mich in der Beschreibung der Handlung nur auf Band 1 der Black Edition beschränken.
Die Hauptcharaktere sind Light Yagami (auch Kira genannt) und der Detektiv “L”. Es beginnt alles damit, dass sich der Todesgott Ryuk in der Welt der Todesgötter langweilt und eines seiner beiden Death Notes in die Welt der Menschen fallen lässt, da er den Menschen, welcher das Notizbuch findet, bis zu dessen Tod oder bis er es freiwillig weitergibt, begleiten muss. Zufällig findet Light Yagami das Death Note und nach einem anfänglichen Test beginnt er Schwerverbrecher mit diesem Hinzurichten. Dies macht er nicht aus Niedertracht, sondern weil er eine ideale Welt ohne Verbrechen wünscht. Allerdings neigt er zum Größenwahn, da er als Gott dieser idealen Welt angesehen werden will, allerdings muss er aktuell noch im verborgenen handeln. Wird der Name eines Menschen, dessen Gesicht man kennt, in das Notizbuch eingetragen stirbt dieser an Herzversagen. Diese Todesfälle rufen natürlich die Polizei und Interpol auf den Plan, letztendlich dadurch auch “L”. Aus dieser Situation entwickelt sich ein Katz und Maus Spiel zwischen den beiden Hauptpersonen. In diesem lernt Light, welcher von seinen Verehrern Kira genannt wird, immer mehr Anwendungsmethoden des Death Note kennen, denn es gibt Regeln welche unumstößlich sind, aber auch welche er für sich nutzen kann, für die Anwendung.
Da es sich bei den beiden wohl um die beiden intelligentesten Menschen auf dem Planeten handelt ist es sehr spannend deren Gedankenfolgen zu verfolgen und wie sich die beiden in den jeweiligen Gegenpart hineinversetzen. Im Grunde sind sich beide sehr ähnlich.
Ich kann jedem nur empfehlen Death Note zu lesen. Mit der neu erschienenen Black Edition bietet sich dafür ein hervorragender Einstieg. Da immer 2 Bände in einem zusammengefasst werden, wir es sich letztlich um 6 Bände handeln, bis die Geschichte abgeschlossen ist. Alle die Death Note schon besitzen können sich die Edition ansehen. Im Regal bieten die Mangas einen schönen Anblick dar.
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