Archiv für April, 2009

2 Tage Rückblick

Gestern habe ich mir nach der Arbeit, welche nichts besonderes an Erlebnissen gebracht hat, überlegt wo ich denn hinradeln könnte. Ich bin einfach hier in Heidingsfeld losgefahren. Erst bin ich dann in Reichenberg gelandet. Dort habe ich mich in den Wald geschlagen und bin breiteren und schmäleren Trails gefolgt. Interessant fand ich, wo überall Pferde durchkommen. Ein Trail gerade so breit genug für mich. Rechts abschüssig und links ein Hang. Doch die Pferdeäpfel auf dem Boden haben mir gezeigt, dass da auch Pferde durchkommen. Ich habe vielleicht eine Duftwolke vor mir hergetragen, bis der ganze Mist von den Reifen runter war.
Habe mich nach kurzer Straßenfahrt wieder in den Gutterberger Forst geschlagen und bin weiter den verschlungenen Pfaden gefolgt. Dabei habe ich darauf geachtet nur auf Wegen oder Pfaden zu bleiben. Will ja nicht zusätzlichen Schaden im Wald anrichten. Muss aber auch sagen, dass ich ein mal quer durch die Gegend bin, weil ich den Weg verloren habe und mir erst mal wieder einen suchen musste.
In Kist angekommen musste ich wieder eine Straßenfahrt einlegen bevor ich wieder Wald gefunden habe. Obwohl die gesamte Strecke absolut trocken war, gab es da ein 150 Meter Stück welches ich als Sumpf bezeichnen würde. Mir blieb nichts andres übrig als da durchzufahren. Mit den entsprechenden Konsequenzen. Danach war es aber wieder trocken. Leider wusste ich nicht so genau wo ich denn bin. Also einfach nur nach Gefühl bergab gefahren und siehe da, mir kam nach einiger Zeit doch wieder alles bekannt vor. Jedenfalls wusste ich wo ich war, als ich am Kneip Werk vorbeigefahren bin. Das war eindeutig Steinbachtal/Dallenberg. Nun wusste ich auch wie ich heim komme und bin auch nach 2 Stunden Fahrt dort angekommen. Trotz der Anstrengung finde ich das Mountainbike fahren im Wald richtig erholsam. Flucht vor der Zivilisation.

Heute war es so weit. Mein Auto musste nach der Arbeit in die Werkstatt gebracht werden. Handbremsseil gerissen, Bremsscheiben vorne durch und die Querlenker noch dazu. Habe mein MTB ins Auto geschmissen und bin zur Werkstatt meines Vertrauens. Automobile Seuberth in Waldbüttelbrunn ist eine klasse Anlaufstelle für Alfas und Fiat Fahrzeuge. Zwar eine Vertragswerkstatt, doch dafür noch relativ günstig und am wichtigsten. Die machen ihre Arbeit ordentlich.
Nach der Abgabe wollte ich mit dem Rad Richtung Heimat. Leichter gesagt als getan, wenn man sich im Wald orientieren muss. Jedenfalls habe ich es aber dann doch bis nach Höchberg durch den Wald geschafft. Mir sind sogar 3 Rehe über den Weg gerannt. Doch für Fotos waren sie zu schnell. Von Höchberg aus bin ich erst mal in Hermkes Roman Boutique in der Stadt und dann um 19 Uhr ab nach Hause um endlich etwas zu essen. Da ich morgen kein Auto habe, habe ich mir einen Tag Urlaub genommen. Mal schauen, was ich an diesem Tag mache. Jedenfalls habe ich da endlich meinen Helm und kann etwas mutiger die Strecken fahren. Hoffe nur, ich werde nicht übermütig.

Hier noch der Link zu meinem picasa Webalbum mit Bildern von meinen Ausfahren. Werden mit der Zeit noch mehr werden. ->klick<

Compaq mini 702EG

Nun hatte ich viel Zeit das Compaq Netbook zu testen und es ist an der Zeit meine Meinung dazu kund zu tun. Die Ausstattung ist bei diesem 10,2″ Netbook wie bei den meisten anderen auch. Der Prozessor ist ein 1,6 GHz Intel Atom. Das ist der Standard bei den aktuellen Netbooks, auch wenn es mittlerweile einen 1,66 GHz gibt. Auch die Grafikkarte ist kein Wunderwerk. Es ist die Intel GMA950. Sie verrichtet allerdings ihren Dienst und für die normalen Netbookfunktionen ist sie auch absolut ausreichend. Niemand würde ernsthaft eine Hochleistungskarte erwarten. Da mir 1 GB RAM zu wenig waren, habe ich diese gleich, durch Tausch des Chips, zu 2 gemacht. Arbeitsspeicher kann man nie genug haben. Leider gibt es aber nur einen Steckplatz, so dass ich den Riegel gegen einen 2 GB austauschen musste und dieser nun nutzlos bei mir rumfliegt.
Etwas mager ist die Festplatte. Es handelt sich nur um eine 60 GB IDE Platte, von welcher Windows schon einen großen Teil belegt. Das können andere Hersteller besser.
Auf der Tastatur, welche auf 92% der Normalgröße verkleinert ist, lässt es sich gut schreiben. Auch sind die Shift Tasten nicht verkümmert und lassen sich gut treffen. Etwas verwundert hat mich allerdings, dass es keine Möglichkeit gibt über die Fn-Taste ein Nummernfeld zu nutzen. Bis jetzt ist dieses Netbook das einzige, welches ich gesehen habe, dass diese Funktion nicht bietet.
Das Touchpad finde ich ausreichend dimensioniert, auch wenn es im Vergleich zu Notebooktouchpads recht klein ist. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Tasten, welche nicht unterhalb sondern links und rechts vom Pad angebracht worden sind. Mausnutzer können das Pad schnell über eine Taste über diesem deaktivieren. So kann man den Cursor nicht versehentlich über das Pad bewegen oder eine der Tasten drücken.
Anschlusstechnisch bietet das Netbook 2 USB Anschlüsse, LAN-Anschluss, WLAN und einen Kopfhöhrerausgang. Leider gibt es keinen VGA Ausgang, sondern nur die Möglichkeit ein VGA Dongle von HP zu beziehen, wenn man einen VGA Ausgang haben möchte. Dieser Dongle ist allerdings noch nicht verfügbar. Die verbauten Lautsprecher tun ihren Dienst und es sind auch keine Wunder zu erwarten. Was mich allerdings etwas stört ist die Tatsache, dass bei höherer Belastung ein Krächzen aus diesen zu hören ist.
Einen richtigen Wehrmutstropfen gibt es allerdings auch. Es ist der Akku. Dieser hält knapp 2,5 Stunden, was ich für ein Netbook sehr schwach finde. Es besteht zwar die Möglichkeit den 3 Zellen Akku gegen einen 6 Zellen Akku zu tauschen, doch andere Hersteller haben bewiesen, dass auch mit 3 Zellen mehr Laufzeit drinnen ist.
Nun noch zu einem Punkt, welchen ich gesondert erwähnen will. Das Compaq mini und die baugleichen HP Netbooks besitzen einen eingebauten UMTS-Chip von Qualcomm. Dieser ist bei HP als HP un2400 zu finden. Unter Windows tut er hervorragend seinen Dienst, nur unter Linux ist er nicht zum Laufen zu bekommen zur Zeit. Dies liegt daran, dass der Connectionmanager nach jedem Neustart die Firmware in den Chip lädt. Dies führt zu einem dazu, dass der erste Verbindungsaufbau länger dauert und zum anderen, dass Linux die Hardware nicht erkennt.

Ich hoffe für alle Leser dieses Blogs, dass ich ein gutes Bild über das Gerät bieten konnte und eventuell bei der Entscheidungsfindung helfen konnte.

Bei der Spiegelung im Display handelt es sich im übrigen um mich. Eigentlich ein klasse Kopierschutz für Bilder.

Tour mit Startschwierigkeiten

Heute habe ich wieder eine kleine Radtour gemacht. Allerdings konnte ich nicht gleich loslegen. Gestern habe ich mir wohl einen Plattfuß geholt. Der Reifen war aber nicht sofort leer. Ich habe es heute aber mehr als deutlich gesehen, dass Luft fehlt.
Da ich gerade kein Flickzeug parat hatte….ärgerlich…. bin ich erst mal mit dem Auto zum Bike Store gefahren. Praktischer weise haben die dort einen Automaten für Fahrradschläuche. Nur dumm, dass ich die 5,50€ nicht in Kleingeld dabei hatte. Beholfen habe ich mir damit, dass ich eine Prepaidkarte für meine Eltern gekauft habe. 20€ eingeworfen und schon hatte ich 5€ in Kleingeld. Die fehlenden 50 Cent hatte ich zum Glück dabei. Nach ein wenig Kampf mit dem Automaten habe ich dann aber auch meinen Schlauch bekommen.
Damit Heim, in den Reifen reindrücken und mit dem Vorderreifen ab zur Tanke um ihn aufzufüllen. Zum Schluss noch montieren und es konnte los gehen.
Die Strecke war eher gemütlich bis auf die Steigung der Ebertsklinge. Es ging von Heidingsfeld nach Rottendorf. Dort habe ich ne Freundin kurz besucht und dann ging es auch schon wieder zurück. Steigungen habeneinen Vorteil, wo ich zuerst hoch musste konnte ich danach runter fahren. So war die Rückfahrt erwartungsgemäß richtig flott. Wenigstens dürfte ich mir nun keinen Platten reingefahren haben. Auf einem Radweg ist so etwas nicht zu erwarten.

Kleine MTB Tour

Es gab einst immer einen Wald und Wiesen Weg, welchen ich mit meinem MTB fahren wollte, doch immer auf der Strecke aufgeben musste, weil es zu steil war. Diese Strecke bin ich nun mit meinem neuen MTB, einem Red Bull AL-Factory 400, angegangen. Es war knallhart und ich musste auch eine kurze Schiebeeinheit einlegen, doch ich habe es geschafft. Die Gründe dafür dürften wohl sein, dass meine Kondition besser geworden ist und auch das Material besser ist. Ich schätze, dass ich im Vergleich zum alten MTB rund 4 Kilo weniger bewegen muss und die Schaltung ist besser auf Steigungen ausgelegt. Dafür habe ich Bergab an Endgeschwindigkeit verloren.

Es hatte jedenfalls richtig Spass gemacht und als ich endlich oben angekommen war wurde ich durch eine schöne und Nette Strecke belohnt. Wäre der Lärm der nahegelegenen Autobahn nicht gewesen wäre es noch schöner gewesen. Es gibt nichts schöneres als Wald und die Gerüche und Geräusche des Waldes. Na gut gibt noch einige schönere Sachen, doch es ist eine recht angenehme Erfahrung. Das werde ich nun öfters machen und noch mehr Strecken um Würzburg herum suchen.

Freien Tag genutzt

Heute hatte ich einen freien Tag und habe ihn erst mal zum Ausschlafen genutzt.
Da ich von der Polizei einen netten, 15€ teuren, Zettel an der Scheibe hatte, mit welchem sie mich auf den abgelaufenen TÜV aufmerksam gemacht haben, bin ich heute zu meiner Werkstatt gefahren um mir einen Termin geben zu lassen.
In dem Zug habe ich schon angekündigt, dass mein Handbremsseil gerissen ist und ich wohl auch vorne neue Breisscheiben benötige. Leider ist es nicht dabei geblieben. Der Mechaniker hat auch noch meine Querlenker bemängelt und der rechte Scheinwerfer müsste auch noch richtig eingestellt werden. Er hat darauf kurz überschlagen und schätzt, dass ich ihm bald 1000€ geben darf. Aber erst mal rufe ich dort am Dienstag wieder an um einen Termin auszumachen.

Nach diesem Schock habe ich mich erst mal beruhigen müssen. Also habe ich mich für meine Eltern um die Wärmedämmung des Hauses gekümmert. Besser gesagt um den behördlichen Kram. Also beim Bauamt angerufen um mal anzufragen, was man denn alles beachten muss. Allerdings ist mir dann beim Ausfüllen des Bauantrags aufgefallen, dass diesen nur ein Architekt einreichen darf. Nunja ich bin keiner. Also erst mal einen Architekten beauftragen.

Nun ging der entspanntere Teil des Tages los. Mit dem Fahrrad einen Brief zu meinem Steuerberater gefahren, danach noch in Hermkes Romanboutique. Da ich schon immer wissen wollte, wie viel besser ich mit meinem neuen MTB Steigungen hinauf komme habe ich mir einen schön steilen Berg gesucht und bin den hochgestrampelt. Es hat zwar gedauert und war richtig anstrengend diese knapp 130 Höhenmeter zu bewältigen doch ich habe es geschafft. Mit meinem alten MTB musste ich beim ersten Dritten aufgeben. Die Belohnung war allerdings danach die Bergabfahrt.

Nach einer einstündigen Erholung zu hause habe ich eine Freundin von der Arbeit abgeholt und Heim gefahren, wie fast jeden Freitag. Ist zu einer Tradition geworden.

Ausspannen konnte ich allerdings am Abend dann auch wieder nicht. Ein Freund hat angerufen und wir sind zum Bowling gefahren. War ganz nett, doch Bowling ist irgendwie richtig teuer.

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