Archiv für Juni, 2009

Viele Ereignisse

Fangen wir doch einfach mit dem schönen an, welches aber sicher noch sehr anstrengend wird.

In Unterfranken hat sich der Bezirksverband Unterfranken, der Piratenpartei, gegründet. Die Gründung selbst fand am 28.06.2009 im Café Dom@in statt. Hierfür nocheinmal danke an Herrn Zumbrägel, welcher dies ermöglicht hatte. Zur Gründung waren etwa 60 Personen anwesend. Dabei waren sowohl Piraten, als auch interessierte Gäste. In diesem Zug sind auch ca. 10 Personen der Piratenpartei beigetreten. Man möge mir verzeihen, dass ich nicht die korrekten Zahlen im Kopf habe. Ein klein wenig chaotisch war es schon, doch die meisten haben auch Neuland betreten mit dieser Gründung. Letztlich haben wir aber sehr erfolgreich unsre Satzung verabschiedet und mit der Wahl des Vorstandes auch den Bezirksverband gegründet. Der unterfränkische Vorstand setzt sich wie folgt zusammen.

Johannes Müller (Vorstandsvorsitzender)
Mirko Gasparovic (stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
Dominik Wombacher (Schatzmeister)
Sabrina Weider (Generalsekretärin)
Markus Heurung (politischer Geschäftsführer)

Es wird kaum jemanden entgangen sein, dass es mich in den Vorstand verschlagen hat. Dafür möchte ich mich bei den Wählern bedanken und werde mein möglichstes tun, um dieses, in mich gesetzte Vertrauen, nicht zu enttäuschen. Auch meine vier Mitvorstände strengen sich schon an, um die Piraten in Unterfranken richtig nach vorne zu treiben.

Im Anschluss an die Gründung wurde Markus Heurung zum Direktkandidaten des Wahlkreises 251 (Stadt und Land) gewählt. Ich bedanke mich hiermit bei ihm für den Mut zu dieser Kandidatur und wünsche ihm viel Erfolg bei der Wahl.

Erste Arbeitsergebnise kann ich bereits vermelden. Ab nächster Woche werden wir ein eigenes Postfach in Würzburg haben. Dazu hatte ich sehr nettes Gespräch mit einer Dame von der Post Hotline. Falls das jemand von der Post liest: Ihr habt ja noch einen sehr guten Service, so etwas bin ich schon garnicht mehr gewohnt. Das Postfach selbst kostet 15€ einmalig. Danach fallen nie wieder Kosten an, was mich etwas verwundert hatte, doch will ich mich nicht beschweren.

Zudem arbeiten wir an Erreichbarkeit per Telefon und Fax. Dazu gibt es bereits die eine oder andere gute Idee. Auch am Internetauftritt und an einer transparenten Vorstandskommunikation, für Vorstandssitzungen, wird bereits gearbeitet. Dazu schreibe ich aber mehr, wenn diese realisiert sind.

Es gibt aber auch etwas negatives zu berichten, dies betrifft allerdings nun nicht mehr die Piraten.

Heute ist mir auf der Heimfahrt mein Bremsschlauch gerissen. Passend dazu ging es auch noch Berg ab. Zum Glück geschah dies aber auf einem geraden Straßenabschnitt. In einer Kurve hätte dies wohl ein fatales Ende nehmen können. Von daher bin ich noch ganz glimpflich davon gekommen. Etwas stutzig macht mich aber, dass ich vor zweiandhalb Monaten meinen TÜV Termin hatte und in diesem Zug auch Bremsscheiben und Beläge gewechselt worden sind. Der Verdacht auf Pfusch beim Einbau mag mir nicht aus dem Kopf gehen, auch wenn ich die Werkstatt für sehr kompetent halte. Genaueres werde ich aber wohl morgen sehen. Lasse mich vom ADAC zu der Werkstatt bringen und bin auf das Ergebnis gespannt.

Piratenflotte

Zur Zeit werfe ich täglich mehrmals einen Blick auf die Mitgliederstatistik der Piratenpartei. Einst konnte die Partei auf einem kleinen Kutter in See stechen, doch mittlerweile ist es eine ganze Hochseeflotte geworden und es scheint kein Ende zu nehmen. Da stelle ich mir die Frage, wie konnte es so weit kommen, dass aus einer so unbedeutenden Partei diese Größe entstanden ist. Gut zugegeben, sehr groß ist die Piratenpartei noch nicht, doch es werden stündlich mehr. Unter den kleinen Parteien gehören wir schon zu den größeren. Wenn das so weiter geht, dauert es nicht mehr lange, bis wir an der Spitze sind.

Hat sich die deutsche Politik wirklich so sehr zum schlechten gewandelt oder haben sie einige Schritte zu schnell getan und es ist den Bürgern nun aufgefallen, wie sehr sich die Politik zum schlechten gewandelt hat? Ecken und Kanten gab es ja schon immer in der Gesetzgebung, doch außer einigen Unmutsäußerungen gab es nie wirklich so große Bewegungen, wie es zur Zeit ist. Vielleicht ist es aber auch einfach der angegriffene Punkt. Oft haben die Gesetzesänderungen niemanden direkt betroffen, doch nun wird das Internet angegriffen. Dieses betrifft nun vor allem die jungen Menschen hier im Land. Einen solchen direkten Angriff auf die Freiheit bemerken damit auch wesentlich mehr Mitbürger. Anstatt einige wenige Proteste hat sich eine Deutschlandweite Bewegung entwickelt und viele treten in diesem Zug den Piraten bei, in der Hoffnung etwas ändern zu können. Dies ist auch für die Partei ein großer Gewinn, da immer mehr Fachwissen entsteht und damit auch weitere Parteiprogramme entwickelt werden können. Mittlerweile sind es nicht nur die “Internet-Nerds” welche in der Partei eine Heimat finden.

Natürlich werden wir weiterhin von den großen Parteien belächelt, doch dieses Lächeln könnte schon bald vergehen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass wir dieses Jahr die 10.000 Mitglieder knacken können. Natürlich ist das auch ein Stück Wunschdenken und Hoffnung aber es ist nicht unrealistisch. Eine Partei dieser Größe, welche auch nocht sehr aktiv ist und viele Aktionen startet, erreicht viele Mitbürger und kann über die Probleme in diesem Land informieren. Meiner Erfahrung nach werden wir zuerst belächelt auf Ständen, doch wenn sich die Menschen eine Minute Zeit lassen für ein Gespräch werden daraus schnell noch mehr Minuten und wir können unsere Ziele vermitteln. Danach werden wir nicht belächelt, ganz im Gegenteil, das Lächeln schwindet, weil die Menschen dann sehen, was hier geschieht. So finden wir nicht nur Mitglieder, sondern auch viele Symathisanten. Diese tun uns auf einem Wahlzettel nicht als Spasspartei ab und wählen uns eventuell sogar.

So erfahren Tag für Tag mehr von uns und die Regierenden dürfen Tag für Tag mehr Angst vor der Bewegung haben, welche sich zu formen beginnt. Zu einer anderen Zeit gäbe es wohl einen Aufstand in Deutschland und die Straßen wären nicht mehr sicher vor Protestierenden. Dies halte ich allerdings für den falschen Weg. Wir dürfen nicht mit Gewalt unsere Ziele erreichen, sondern durch einen Wandel, welcher von der Bevölkerung herbeigeführt worden ist. Dieses Jahr wird es wohl kaum gelingen, doch 2013 sollten sich die Regierenden warm anziehen. In diesem Jahr wird es eine sehr starke Piratenpartei geben, welche einen großen Teil der Bevölerung hinter sich stehen hat. Diese Armee wird friedlich wieder für Demokratie in Deutschland sorgen. Wir haben zwar eine Demokratie, doch diese zählt nur bei Wahlen. Nach den Wahlen ist es wieder eine Diktatur der Regierung. Die Bevölkerung wird verdummt, damit in vier Jahren wieder die selben Machthaber gewählt werden.

Natürlich müssen wir uns dennoch auch in diesem Jahr anstrengen. Wenn wir nur einige wenige Sitze erreichen könnten wäre dies ein unglaublicher Erfolg für uns und ein sehr deutliches Zeichen für die Bundesregierung.

Mediengeprägtes Parteibild

Wie wichtig und mächtig die Medien in Deutschland sind, merke ich aktuell wieder.  Meine Mitgliedschaft bei den Piraten ist in der Firma kein großes Geheimnis. So verwundert es nicht, dass ich auf den “Kinderschänder” in der Partei angesprochen werde. Ich darf dann immer erst argumentieren und erklären. Bis jetzt wusste noch niemand, dass Herr Tauss nicht verurteilt ist und die Staatsanwaltschaft gerade mal ermittelt. Alle haben bei diesem Namen immer nur die Hetzkampagne der Medien im Kopf und damit ist er schuldig. Damit wurde die Piratenpartei natürlich auch eine Partei, welche einen Pädophilen aufgenommen hat.

Die Medien haben scheinbar vergessen, dass sie die vierte Macht in einem Staat darstellen müssen. Diese Macht wird aber nicht ausgeübt, wie es gedacht war. Lieblinge werden hochgelobt und so manches schmutzige Geheimniss wird vertuscht. Im Gegensatz werden ungeliebte Politiker mit Dreck beschmissen und so schlecht wie möglich dargestellt. Neutrale und sachliche Berichterstattung scheint heutzutage keinen Absatz mehr zu finden. Es geht nur noch darum reiߟerische Titel zu finden und damit die Meinung des Leservolkes in die richtige Richtung zu lenken. Gelegentlich soll auch von gewissen Themen abgelenkt werden.

Es gibt zwar Abstufungen wie polemisch Medien sind, doch wenn es darauf ankommt ziehen fast alle am selben Strang in eine Richtung. Immer mehr keimt in mir der Verdacht, dass durch die vierte Macht im Staat das Wählervolk manipuliert werden soll. Besonders stark war dieser Verdacht wieder bei Herrn Tauss. Es hatten einfach zu viele Zahnräder perfekt ineinander gegriffen um diesen Mann untragbar zu machen und damit jeder Glaubwürdigkeit zu berauben. Dies auch noch in einem kritischen Zeitpunkt. Ich komme nicht umher zu glauben, dass ein gefährlicher politischer Gegner beseitigt werden musste. Natürlich gibt es dafür keine bessere Waffe als Kinderpornographie. Was alles im ganzen geschehen ist, will ich hier nicht noch erläutern. Dazu gibt es mehr als genügend Informationen im Netz zu finden.

Die Frage ist nun, wie kommt eine kleine Partei, wie die Piratenpartei, gegen eine solche Politik und Medienmacht an? Wir werden falsch ausgelegt, uns werden die Worte im Mund verdreht und wir werden meist auf nur ein Thema reduziert, welches auch noch falsch wiedergegeben wird.  Da dies von den großen Medien geschieht, lesen sehr viele Mitbürger diese Fehlinformationen und machen sich dadurch ein falsches Bild. Da wir eine sehr junge Partei sind müssen wir allerdings auch noch lernen in diesem Krieg die richtigen Waffen zu nutzen. Ich nenne es bewusst Krieg, denn die Bühne der Politik ist nichts anderes. Uns bleibt nur die Hoffnung auf aufgeschlossene und interessierte Bürger. Bürger, welche sich nicht von den Medien vorkauen lassen, was die Wahrheit ist. Das Netz ist voller Aussagen und Informationen. Wer nicht nur glaubt was andere ihm sagen, macht sich auf die Suche nach diesen Informationen….nach Pros und Kontras….und schlussendlich entsteht eine eigene Meinung.

Ich bin mir sicher, dass diese eigene Meinung sehr nahe an den Aussagen der Piratenpartei liegen mag. Sicher auch wir können nicht alles perfekt machen und jeden zu 100% zufrieden stimmen. Doch wir bemühen uns unsere Entscheidungen demokratisch und dem Willen des Volkes entsprechend zu fällen. Unser aktueller Zuflauf zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dies bestärkt uns von der Piratenpartei diesen Weg weiterzugehen….entgegen der Wiederstände der großen Parteien und der Medien. Sie mögen uns schlecht reden, sie mögen uns zerreißen, doch letztlich wird die Demokratie siegen.

Bundesweite Demos

Am Donnerstag wurde mit großer Mehrheit und vielen Enthaltungen das Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet vom Bundestag beschlossen. Dies ist ein schwarzer Tag für das Internet und für Deutschland.

Mit diesem Gesetz wird die Kinderpornographie nicht bekämpft, kein Täter gefasst und keinem Kind wird geholfen. Allerdings wurde damit die Zensur in Deutschland eingeführt. Dass diese, wie zuerst beteuert, nicht nur gegen die Kinderpornographie eingesetzt wird lässt sich jetzt bereits erkennen. Politikerohren sind den Wünschen der Musik- und Filmindustrie gegenüber offen, dass auch Seiten von Tauschbörsen gesperrt werden. Da es zur Zeit die Bestrebung gibt die Produktion und den Vertrieb von Gewaltspielen in Deutschland zu verbieten, gibt es auch Forderungen von Politikern ausländische Anbieter zu Zensieren. Diese Sperrlisten, welche geheim sind, werden nur vom BKA verwaltet. Kein Richter entscheidet was gesperrt wird und was nicht. Dadurch gibt es in diesem Bereich keine Gewaltenteilung mehr. Judikative und Exekutive liegen in den Händen des BKA. Es soll zwar ein Kontrollgremium gebildet werden, doch bezweifle ich dessen Neutralität und Unabhängigkeit.

Wovor wir von der Piratenpartei schon siet langem warnen bewarheitet sich. Deutschland wird ein Zensurstaat. Es geht zwar in langsamen Schritten vorran, doch es geht vorran. Würde dieses Vorhaben zu schnell gehen, würde es ja auch der durchschnittliche BILD-Leser bemerken.

Ich kann jedem Bürger nur raten. Lasst euch nicht von der Regierung verarschen. Steht auf und geht auf Demos. Wenn ihr wollt tretet auch der Piratenpartei bei. Wir haben zwar nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, doch wir entwickeln und weiter und wir entwickeln uns im Sinne der Bürger weiter.

Diesen Gedanken hatte wohl auch Jörg Tauss. Dieser SPD Politiker ist heute offiziell der Piratenpartei beigetreten. Damit haben wir sogar einen Sitz im Bundestag geentert. Zwar gibt es gegen Herrn Tauss ein Verfahren wegen Besitz von Kinderpornographie, doch er beteuert, dass er diese nur durch seine Arbeit hatte. Da er sich selbst ein Bild machen wollte von der “Szene” und sich nicht auf Aussagen vom BKA verlassen wollte. Ich bin der Neigung ihm zu glauben und solange in Deutschland noch die Unschuldsvermutung gilt, ist er unschuldig.

Ich selbst war auf keiner der Demos, dafür aber auf dem Infostand in Aschaffenburg. Dort haben wir doch tatsächlich noch 3 Unterstützerunterschriften erhalten und was noch besser ist. Wir haben auch noch drei neue Mitglieder in unseren Reihen. Laut Meldung der Parteiführung haben wir zur Zeit, im Schnitt, 70 Mitgliedsanträge pro Woche.

Zum Schluss noch ein Video der Demonstration in München mit einem Lied, welches mir nicht mehr aus dem Kopf geht.

Das gleiche nochmal, doch vom Produzenten mit Untertiteln

Das Lied der Dunkelheit

Der 1973 geborene Peter V. Brett hat mit seinem Erstlingswerk “Das Lied der Dunkelheit” ein kleines Meisterwerk geschaffen. Im englischen Originaltitel heißt es “The Painted Man”, damit hat der Heyne Verlag bewiesen, dass sie abermals Titel nicht originalgetreu zu übersetzen vermögen. Auch bei der Übersetzung sind einige Schnitzer unterlaufen. Der gröbste ist die Verwendung von “Mom” und “Dad” als Anrede für die Eltern. Diese passen einfach nicht in die Welt hinein.

Das Buch ist dem Fantasy-Genre zuzuschreiben, wobei die beschriebene Welt sehr düster und grausam ist. Es ist erfreulich, dass Brett nicht die üblichen Klischees bedient, sondern eine neue und völlig eigene Welt geschaffen hat. Dadurch entsteht nicht der Eindruck, dass man alles schon einmal irgendwo gelesen hatte.

Die Welt ist Mittelalterlich und zugleich Postapokalyptisch. Die Apokalypse entstand, als Dämonen nach 30.000 Jahren Ruhe wieder auf die Erde zurückgekehrt sind. Da die Menschen Dämonen als Sagengestalten angesehen haben, konnten diese die einst von Wissenschaft beherrschte Welt fast ganz vernichten und haben die Menschheit ins Mittelalter zurück katapultiert. Menschen können sich nur bei Tageslicht sicher im Freien bewegen. Nachts kommen die Dämonen aus dem Horc, einer Art Hölle. Jeden Menschen, den sie antreffen, zerfleischen und fressen die Dämonen. Nur bestimmte Schutzsymbole vermögen es die nächtlichen Feinde auf magische Art aufzuhalten. Diese werden auf Stadtmauern und Häusern angebracht um die Dämonen aufzuhalten, was jedoch nicht immer gelingt, da die Symbole nicht immer den Angriffen standhalten.

Peter V. Brett erzählt die Geschichte von drei Hauptpersonen. Kapitelweise springt er zwischen den einzelnen Protagonisten, welche sich an verschiedenen Orten befinden. Dabei läuft die Zeit chronologisch weiter und Brett macht beim Wechsel des Charakters keinen Zeitsprung zurück. So lernen wir die einzelnen Persönlichkeiten kennen und lernen zu verstehen, wieso sie am Ende so geworden sind, wie sie sind. Auch das Verhalten der jeweiligen wird dadurch deutlich verständlich.

Die Geschichte vermag es von Anfang bis Ende zu fesseln. Dabei entstand bei mir jedoch nie eine zerreisende Spannung. Diese war allerdings auch nicht notwendig um das Buch absolut lesenswert zu machen. Ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht und habe das Buch immer nur schweren Herzens zur Seite gelegt. Die Geschichte selbst ist für sich abgeschlossen, doch es ist eindeutig, dass sie weitergehen wird. Dies wird auch so am Ende des Buches angekündigt. Dort ist schon das Cover des Nachfolgebandes abgedruckt. Dieser wird, laut Amazon, im April 2010 erscheinen. Im Wikipedia Artikel zu Peter V. Brett ist auch schon der dritte Band angekündigt. Somit wird der aktuelle Trend zu Trillogien bewahrt.

Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen. Im sonstigen Einheitsbrei der Massenliteratur hebt sich dieses Buch äußerst positiv hervor.

Lockerer Feiertag

Heute ist Frohnleichnam und ich gebe es zu, ich habe heute nichts produktives oder anstrengendes getan. Mein Tag heute bestand bis jetzt nur aus Schlafen, Essen und ein wenig PC/Netbook.

Der Netbookanteil an dieser Zeit war eigentlich sogar recht groß. Nach ein paar Experimenten habe ich Linux, den Ubuntu Netbook Remix, neu installiert und konfiguriert, so wie ich es mir gewünscht habe. Nun habe ich eine Linux Installation, bei der alles so läuft wie ich es mir wünsche und auch alles an Software installiert ist, was laufen soll. Die Windows Installation lief ja schon seit Auslieferung perfekt. Fasziniert hat mich beim Herumspielen, wie schnell die Programme auf Linux laufen trotz der mageren 1,6 GHz. Da ist Windows schon etwas langsamer. Dafür hält dort der Akku länger, wird aber Linux auch sicher noch nachziehen.

Es ist nicht wirklich leicht einen Blogeintrag zu verfassen, wenn man einen so ereignislosen Tag hatte, wie ich ihn heute hatte. Es war allerdings auch schön einen solchen Tag zu haben. Ich habe mir um nichts Gedanken gemacht und so konnte ich sehr gut ausspannen und mich mal wieder richtig erholen. Diese Möglichkeit habe ich durch das Wetter von heute. Frühs hat es sehr stark geregnet und der Wind war auch nicht von schlechten Eltern. Damit ist mein Plan mit dem Fahrrad auszufahren ins Wasser gefallen. Ich bin wohl doch zu sehr ein Schönwetterfahrer und mag nicht schlammbespritzt heim kommen. Es wäre aber auch keine angenehme Mountainbikefahrt gewesen. Zwar gab es mittags eine kurze Besserung des Wetters, doch zur Zeit weht der Wind auch wieder wie verrückt und da macht Fahrradfahren keine Freude. Solche Ausflüge mache ich ja auch zur Entspannung und wenn es mir keinen Spaß macht, kann ich auch nicht Entspannen.

Das war auch schon mein Statement zum, für mich, faulen Frohnleichnam.

Asus eeePC 1000HG

Nach einem ersten Test kann ich schon viel positives über dieses Netbook berichten. Doch als erstes einige grundsätzliche Daten.

Es handelt sich hierbei um ein Gerät mit einem Intel Atom N270, welcher mit 1,6 GHz betrieben wird. Verbautist 1 GB Arbeitsspeicher, welchen ist gleich auf 2 erweitert habe. Das Display ist 10,2″ groß und hat eine gute Bildqualität. Ansonsten sind 3 USB Anschlüsse, ein VGA Ausgang,Kopfhöhrerausgang und Mikrofoneingang zu finden. Oberhalb des Displays ist eine 1,3 Megapixel Webcam angebracht. Das Mirkofon ist an der Unterseite des Displays. Die Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite des Netbooks unter der Handballenauflage. Es wirkt etwas befremdlich den Sound von dieser Stelle zu hören, doch immerhin ist es Dolby zertifizierter Sound. Mit zur Ausstattung gehören Bluetooth, WLAN Draft N, LAN und UMTS. Die Festplatte ist 160GB groß und von Asus in zwei Partitionen aufgeteilt. Da das Display leicht erhöht sitzt, ist das Arbeiten sehr angenehm und die Hände verdecken nicht die Sicht auf den Unteren Teil. Betrieben wird es durch einen sechs Zellen Akku, welcher das Netbook etwas dicker werden lässt. Mit seinen 1,5 Kilo ist der eeePC aber auch kein Leichtgewicht seiner Klasse.

Gut gelöst ist von Asus, dass Bluetooth und WLAN separat voneinander deaktiviert werden können. Selbst die Webcam lässt sich deaktivieren. Diese zeichnet auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gut auf und bietet ein hervorragendes Bild für 1,3 Megapixel.

Auf der Tastatur lässt es sich sehr gut schreiben, nur die rechte Shift Taste vermiest das Schreibgefühl ein wenig. Diese hat die Größe einer normalen Taste und die Bild-Auf Taste sitzt direkt links daneben. So passiert es sehr oft, dass ich auf die Bild-Auf komme anstatt auf die Shift. Mit Übung wird dies aber immer besser und ich gewöhne mich daran etwas weiter nach rechts greifen zu müssen mit dem kleinen Finger.

Die meisten Funktionen sind mittels Funktionstasten aufrufbar Es existiert auch ein Ziffernblock, welcher mithilfe der Fn-Taste aktiviert wird. Oberhalb der Tasten befinden sich noch vier Zusatztasten. Die erste deaktiviert den Bildschirm, die Zweite ändert die Auflösung, die Dritte die Leistung und die Vierte öffnet den Web’n'Walk Manager. Zu den Tasten zwei und drei gibt es aber noch etwas zu sagen.

Die zweite Taste steuert ja die Auflösung. Es gibt die Wahl zwischen 800×600, 1024×600, 1024×768 und 1024×768 komprimiert. Bei 1024×768 gibt es einen virtuellen Bildschirm den man hoch und runter scrollen kann, dadie Monitorgröße diese Auflösung eigentlich nicht hergibt. Der komprimierte Modus macht dies dann doch möglich, zwar ist Schrift auf diesem schwer leserlich durch die Stauchung, doch zum Film schauen hat man dadurch eine eindeutig bessere Auflösung. Per VGA Ausgang wird sogar eine Auflösung von 1440×900 Pixeln erreicht auf einem externen Monitor.

Zum Display selbst gibt es auch etwas erfreuliches zu sagen. Asus hat es entspiegelt. Somit lässt es sich auch in der Sonne vernünftig benutzen.

Mit der dritten Taste lassen sich die vier Geschwindigkeitsmodi steuern. Diese sind automatisch, power saving, high performance und super performance. Wie sich sicher jeder denken kann wird dadurch die Leistung beeinflusst, allerdings auch der Akkuverbrauch. Ausführiche Tests dieser Modi habe ich noch nicht gemacht. Wie sich diese auf die Leistung und auf den Akku, welcher bis zu sieben Stunden halten soll, auswirken bleibt damit noch spannend.

Das Touchpad ist auf normaler Laptop-Touchpadgröße und hat einen spürbaren Rand. somit kann man nicht unwillentlich mit dem Finger auf das Gehäuse rutschen. Leider sind die Tasten ein wenig zu fest geraten und man muss kräftig auf diese drücken um auszulösen.

Die Verarbeitung ist sehr solide und das Gerät macht auch einen wertigen Eindruck. Es klappert nichts und auch die Tasten lassen sich leicht und leise anschlagen. Durch die Verarbeitung wird das Arbeitsvergnügen nicht im geringsten getrübt.

Als Abschluss bleibt noch zu sagen. Installiert ist Windows XP Home. Natürlich bleibt jedem überlassen, ob er dieses nutzen möchte. Wer es nicht nutzen möchte, kann dies Asus melden und erhällt dafür 18€. Die eeePC Serie lässt sich auch gut mit Linux betreiben, da die Hardware sehr Linuxfreundlich ist. Ich werde wohl auf ein Dualbootsystem gehen, da Windows mit den Ressourcen besser umgehen kann. Linux ist da leider stromhungriger, da es nicht so gut mit der Speedstepping-Technologie klar kommt um so Strom zu sparen.

Netbook

Wie ja bekannt ist, habe ich ein Compaq mini 702 EG……besessen.

Ja richtig gelesen. Ich habe es besessen. Das Gerät hat nur immer so überhitzt, dass ich dachte ich habe einen Geigerzäler auf vollen Touren. Da dies aus den Boxen und dem Köpfhöherausgang kam, war es für mich eindeutig ein Soundchipproblem.

Schön und gut, HP hat ja einen guten Support. Also an diesen gewandt und um Reparatur gebeten. Nach einigem hin und her und neu installierten Treiber wurde es abgeholt. Ich war ja schon ganz froh und konnte die Rückgabe nicht erwarten. Aufgrund eines nicht näher definierten Teils, dessen Lieferzeit nicht bekannt war, hatte diese Reparatur einen geschlagenen Monat gedauert. Etwas geschockt war ich dann, als ich gesehen habe welches Teil dies war. Der Lautsprecher….laut Reparaturbeleg war dies jedenfalls das einzige getauschte Teil. Wie befürchtet war der Fehler auch weiterhin vorhanden, die Hitzeprobleme ebenso.

Es kam zu einem weiteren Anlauf. Diesmal hatte mich sogar ein HP Techniker angerufen. Nach meiner Erklärung und seiner Analyse war klar. Die Kühlung muss geprüft werden und evtl. das ganze Board getauscht werden. Wieder ging mein Netbook auf Reise zu der Werkstatt. Nach nur einer Woche habe ich es auch zurückbekommen. Nach einem Blick auf den Reparaturbeleg bin ich vor Fassungslosigkeit und Lachen fast umgekippt…..BIOS Update. Wie gut, dass in dem Monat, als es schon mal in Reparatur war, ein neues BIOS veröffentlicht worden ist.

In der Zwischenzeit hatte ich auch schon Kontakt mit T-Mobile. Diese Rieten mir bei Fortbestand des Problems mich an den T-Punkt zu wenden, an dem ich dieses Teil gekauft hatte.

Dies tat ich auch gleich am Tag der zweiten erfolglosen Reparatur. Erst hatte der Mensch dort blöd geschaut, weil ich mich ohne den T-Punkt zu befragen direkt an HP gewendet habe. Musste ihm dann aber erklären, dass ich bereits mit T-Mobile Kontakt hatte und diese mir zu dazu geraten hatten. Daraufhin wurde ich gebeten den Mailverkehr auszudrucken, wenn es mir nichts ausmacht, und ihn mit dem Gerät am nächsten Tag wieder in den T-Punkt zu bringen. Ich bin ja freundlich und habe dies getan, dies war heute.

Nach Erklärung und dem Vorspielen des aufgezeichneten Sounds, bei welchem die Dame ganz angewiedert geschaut hat, gab es etwas Verwaltungstechnisches und dann durfte ich mich entscheiden. Entweder wieder ein HP oder den Samsung NC10 oder den Asus eeePC 1000HG. Nach etwas hin und her habe ich mich für das Asus entschieden. An sich habe ich nichts gegen HP, doch dieses Gerät hat mir die Marke etwas vermiest. Besser gesagt nicht die Marke, aber die Werkstatt bei der ich ständig lande.

Da der HP 68,95€ mehr gekostet hat, als das Asus, habe ich sogar noch mehr Geld im Geldbeutel gehabt. Das auch noch für ein etwas besseres Gerät. Einen Bericht über das Asus wird es in einem gesonderten Bericht geben.

Einblicke in die Selbstständigkeit

Heute war ich mal wieder bei  Mosers Pizza in Würzburg. Da ich unter meinem hellen Hemd das Piratenpartei T-Shirt an hatte, hat er mich der Chef darauf angesprochen.
Natürlich habe ich ihm daraufhin ein wenig über die Partei erzählt und wir waren durchaus auf einer Wellenlänge. So wie wir sieht er vieles, was falsch in Deutschland läuft. Auch zur aktuellen Debatte mit dem Verbot von “Killerspielen” steht er auf unsrer Seite. Er sieht darin den völlig falschen Weg. Es sind nicht die Computerspiele, welche zu diesen Amokläufen geführt haben. Sein Sohn spielt selbst intensiv und er würde niemals eine Waffe in die Hand nehmen und damit Menschen erschießen. In diesem Gespräch habe ich auch einiges über die Sorgen und Nöte von so kleinen Betrieben erfahren.

Die ganze finanzielle Regelung unsrer Bundesregierung lässt es nicht zu, dass er Mitarbeiter voll einstellt. Als Beispiel nannte er mir einige Zahlen und bei 3000€ brutto kann er alleine für den Arbeitgeberanteil 5 Geringbeschäftigte anstellen. Somit ist nicht wirklich viel Personal möglich. Richtig überrascht hatte mich die Tatsache, dass er 100 Stunden in der Woche arbeiten muss für seinen Laden. Anstatt nur Chef zu sein ist er auch noch sein eigener Angestellter und steht Tag für Tag in seinem Laden. Diese 100 Stunden können auch locker mal überschritten werden.

Unsre Regierung hat es im Laufe der Jahre geschafft einen Kreislauf zu schaffen, welcher den Menschen immer weniger Geld übrig lässt. Dabei ist es egal, ob es Angestellte oder Arbeitgeber sind. Da sich kleine Unternehmen keine Vollbeschäftigten leisten können, verdienen die angstellten entsprechend weniger Geld. Da diese weniger Geld haben, können sie auch weniger ausgeben und damit haben die Unternehmer wieder weniger Einnahmen. Dies führt natürlich dazu, dass sie ihren Angestellten noch weniger auszahlen können oder sich das Unternehmen gänzlich nicht mehr lohnt.

Alles in allem ist diese Entwicklung in Deutschland sehr bedenklich. Meiner Meinung nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Unruhen ausbrechen werden, wenn sich nicht schleunigst etwas ändert. Natürlich ist eine Veränderung nicht sofort möglich. Doch muss der Weg dort hin bereitet werden, so dass es in einigen Jahren wieder bergauf geht und man für seine Arbeit auch richtig etwas verdient. Früher war es möglich richtig Geld zu verdienen, wenn man sich richtig reingekniet hat. Mittlerweile kann man sich reinknien wie man will. Mehr Geld gibt es trotzdem nicht.

Innenminister Konferenz und Computerspiele

Heute am 05.06.2009 ist es geschehen. Auf der Innenminister Konferenz der Länder haben sich alle 16 Innenminister dafür ausgesprochen sogenannte “Killerspiele” zu verbieten. Dies beinhaltet die Herstellung und den Vertrieb in Deutschland. Damit zeigt unsere aktuelle Regierung abermals, dass diese nicht dazu in der Lage ist die Ursachen für Krisensituationen zu erkennen und diese gezielt zu bekämpfen. Stattdessen wird nur polemisch argumentiert und der älteren Bevölkerung Angst gemacht. Diese Angst wird dann durch fadenscheinige Verbote wieder beschwichtigt. Somit können genügend Wählerstimmen eingefangen werden für vier weitere Jahre.

Der Aufhänger für das viel diskutierte Verbot solcher Computerspiele war der Amoklauf in Wennenden. Auch wenn die aktuellsten Untersuchungen nicht den geringsten Zusammenhand zwischen dem Amoklauf und auch nur einem potentiellen “Killerspiel” zeigen können, waren es in den Augen der Politiker genau diese Spiele. Durch Computerspiele ist der Täter aggressiv geworden, ist ausgerastet und hat darauf unzählige Mitmenschen umgebracht und letztlich sich selbst gerichtet. Auf der Welle der Empörung wurde wieder gegen Computerspieler gewettert und große LANs wurden verhindert. Zeitgleich konnten allerdings Schützenfeste ohne Beachtung durch die Öffentlichkeit weiterhin betrieben werden.

Eine große Mitwirkung bei dieser Volksverhetzung, so sehe ich das Vorgehen persönlich, schreibe ich den Medien zu. Allen voran die große deutsche Tageszeitung mit den vier Buchstaben. Deren Ziel scheint es die Bevölkerung von wichtigen Fakten fernhalten zu wollen und durch Aufbauschen von falschen Aussagen und Beweisen sogar noch Ängste zu schüren. All dies führt dazu, dass die breite Masse solche Gesetze für gut hält, ohne dass es dadurch auch nur die geringste Besserung gibt.

Da diese Amokläufe ein rein gesellschaftliches Problem sind, wird es diese auch in Zukunft geben. Es wird wieder nach einer Ursache gesucht werden und der schwarze Peter wird in diese Richtung geschoben. Unsere Politiker müssen endlich einsehen, dass deren Politik viel Schuld an den Taten trägt. Kinder und Jugendliche sehen sich immer mehr der Perspektivenlosigkeit ausgesetzt. Sie wachsen in eine Welt hinein, welche nur noch aus Leistungsdruck besteht. Dieser Leistungsdruck ist es auch, dass deren Eltern kaum noch Zeit für die Erziehung haben. Diese wird lieber den Kindergärten und Schulen anvertraut. Diese können allerdings auch kaum erzieherische Maßnahmen treffen, da sie die Schüler auf den Leistungsdruck vorbereiten müssen und selbst immer weniger Personal zur Verfügung haben um sich pädagogisch um die anvertrauten zu kümmern. Außerschulische Aktivitäten werden auch immer schwerer möglich, da Spielplätze und Jugendeinrichtungen immer seltener zur Verfügung stehen und in immer schlechterem Zustand befindlich sind. Dies geschieht aus reinem Geldmangel, denn die Steuergelder werden lieber in unsinnige Projekte wie der Internetzensur und Vorratsdatenspeicherung verpulvert.

Die Schuld hat aber auch die Bevölkerung, welche sich größtenteils von den Politikern blenden lässt und diese alles machen lässt, was diese wollen. Es wird Zeit den Regierenden einen Denkzettel zu verpassen. Dies kann durch Demonstrationen geschehen oder, da es gerade aktuell ist, durch die Wahlen. Die aktuellen Regierungsparteien haben keine einzige Stimme verdient. Ich will nicht behaupten, dass die kleinen alles richtig und besser machen würden. Doch diese haben noch Ideale und wollen für das Volk regieren nicht über das Volk. Aus diesem Grund stehe ich auch voll und ganz hinter der Piratenpartei Deutschland. In meinen Augen ist dies die einzige wählbare Partei, obwohl sie nicht perfekt ist. Ich bin mir sicher die Partei wird wachsen und sich der Verantwortung stellen können. Auch wird sie nicht umkippen und irgendwann den Weg der Grünen einschlagen.

Erwachsenen, welche sagen es interessiere sie nicht, dass Jugendliche keine “Killerspiele” mehr spielen können sei gesagt. Diese Spiele sind zumeist erst ab 18 erhältlich. Damit wird eine Freizeitbeschäftigung verboten, welche für erwachsene gedacht ist. Währenddessen bleibt es weiterhin erlaubt mit 14 einem Schützenverein beizutreten und dort das richtige Schießen zu erlernen. Auch dieses Verhalten stellt eine Art von Zensur dar und in meinen Augen ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere unliebsame Gegenstände, Zeitschriften oder sonstige Dornen in den Augen der Politiker verboten werden.

Informationsquelle: http://www.welt.de/politik/article3866764/Innenminister-wollen-die-Killerspiele-verbieten.html

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