Archiv für Juni 9th Juni 2009

Asus eeePC 1000HG

Nach einem ersten Test kann ich schon viel positives über dieses Netbook berichten. Doch als erstes einige grundsätzliche Daten.

Es handelt sich hierbei um ein Gerät mit einem Intel Atom N270, welcher mit 1,6 GHz betrieben wird. Verbautist 1 GB Arbeitsspeicher, welchen ist gleich auf 2 erweitert habe. Das Display ist 10,2″ groß und hat eine gute Bildqualität. Ansonsten sind 3 USB Anschlüsse, ein VGA Ausgang,Kopfhöhrerausgang und Mikrofoneingang zu finden. Oberhalb des Displays ist eine 1,3 Megapixel Webcam angebracht. Das Mirkofon ist an der Unterseite des Displays. Die Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite des Netbooks unter der Handballenauflage. Es wirkt etwas befremdlich den Sound von dieser Stelle zu hören, doch immerhin ist es Dolby zertifizierter Sound. Mit zur Ausstattung gehören Bluetooth, WLAN Draft N, LAN und UMTS. Die Festplatte ist 160GB groß und von Asus in zwei Partitionen aufgeteilt. Da das Display leicht erhöht sitzt, ist das Arbeiten sehr angenehm und die Hände verdecken nicht die Sicht auf den Unteren Teil. Betrieben wird es durch einen sechs Zellen Akku, welcher das Netbook etwas dicker werden lässt. Mit seinen 1,5 Kilo ist der eeePC aber auch kein Leichtgewicht seiner Klasse.

Gut gelöst ist von Asus, dass Bluetooth und WLAN separat voneinander deaktiviert werden können. Selbst die Webcam lässt sich deaktivieren. Diese zeichnet auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gut auf und bietet ein hervorragendes Bild für 1,3 Megapixel.

Auf der Tastatur lässt es sich sehr gut schreiben, nur die rechte Shift Taste vermiest das Schreibgefühl ein wenig. Diese hat die Größe einer normalen Taste und die Bild-Auf Taste sitzt direkt links daneben. So passiert es sehr oft, dass ich auf die Bild-Auf komme anstatt auf die Shift. Mit Übung wird dies aber immer besser und ich gewöhne mich daran etwas weiter nach rechts greifen zu müssen mit dem kleinen Finger.

Die meisten Funktionen sind mittels Funktionstasten aufrufbar Es existiert auch ein Ziffernblock, welcher mithilfe der Fn-Taste aktiviert wird. Oberhalb der Tasten befinden sich noch vier Zusatztasten. Die erste deaktiviert den Bildschirm, die Zweite ändert die Auflösung, die Dritte die Leistung und die Vierte öffnet den Web’n'Walk Manager. Zu den Tasten zwei und drei gibt es aber noch etwas zu sagen.

Die zweite Taste steuert ja die Auflösung. Es gibt die Wahl zwischen 800×600, 1024×600, 1024×768 und 1024×768 komprimiert. Bei 1024×768 gibt es einen virtuellen Bildschirm den man hoch und runter scrollen kann, dadie Monitorgröße diese Auflösung eigentlich nicht hergibt. Der komprimierte Modus macht dies dann doch möglich, zwar ist Schrift auf diesem schwer leserlich durch die Stauchung, doch zum Film schauen hat man dadurch eine eindeutig bessere Auflösung. Per VGA Ausgang wird sogar eine Auflösung von 1440×900 Pixeln erreicht auf einem externen Monitor.

Zum Display selbst gibt es auch etwas erfreuliches zu sagen. Asus hat es entspiegelt. Somit lässt es sich auch in der Sonne vernünftig benutzen.

Mit der dritten Taste lassen sich die vier Geschwindigkeitsmodi steuern. Diese sind automatisch, power saving, high performance und super performance. Wie sich sicher jeder denken kann wird dadurch die Leistung beeinflusst, allerdings auch der Akkuverbrauch. Ausführiche Tests dieser Modi habe ich noch nicht gemacht. Wie sich diese auf die Leistung und auf den Akku, welcher bis zu sieben Stunden halten soll, auswirken bleibt damit noch spannend.

Das Touchpad ist auf normaler Laptop-Touchpadgröße und hat einen spürbaren Rand. somit kann man nicht unwillentlich mit dem Finger auf das Gehäuse rutschen. Leider sind die Tasten ein wenig zu fest geraten und man muss kräftig auf diese drücken um auszulösen.

Die Verarbeitung ist sehr solide und das Gerät macht auch einen wertigen Eindruck. Es klappert nichts und auch die Tasten lassen sich leicht und leise anschlagen. Durch die Verarbeitung wird das Arbeitsvergnügen nicht im geringsten getrübt.

Als Abschluss bleibt noch zu sagen. Installiert ist Windows XP Home. Natürlich bleibt jedem überlassen, ob er dieses nutzen möchte. Wer es nicht nutzen möchte, kann dies Asus melden und erhällt dafür 18€. Die eeePC Serie lässt sich auch gut mit Linux betreiben, da die Hardware sehr Linuxfreundlich ist. Ich werde wohl auf ein Dualbootsystem gehen, da Windows mit den Ressourcen besser umgehen kann. Linux ist da leider stromhungriger, da es nicht so gut mit der Speedstepping-Technologie klar kommt um so Strom zu sparen.

Netbook

Wie ja bekannt ist, habe ich ein Compaq mini 702 EG……besessen.

Ja richtig gelesen. Ich habe es besessen. Das Gerät hat nur immer so überhitzt, dass ich dachte ich habe einen Geigerzäler auf vollen Touren. Da dies aus den Boxen und dem Köpfhöherausgang kam, war es für mich eindeutig ein Soundchipproblem.

Schön und gut, HP hat ja einen guten Support. Also an diesen gewandt und um Reparatur gebeten. Nach einigem hin und her und neu installierten Treiber wurde es abgeholt. Ich war ja schon ganz froh und konnte die Rückgabe nicht erwarten. Aufgrund eines nicht näher definierten Teils, dessen Lieferzeit nicht bekannt war, hatte diese Reparatur einen geschlagenen Monat gedauert. Etwas geschockt war ich dann, als ich gesehen habe welches Teil dies war. Der Lautsprecher….laut Reparaturbeleg war dies jedenfalls das einzige getauschte Teil. Wie befürchtet war der Fehler auch weiterhin vorhanden, die Hitzeprobleme ebenso.

Es kam zu einem weiteren Anlauf. Diesmal hatte mich sogar ein HP Techniker angerufen. Nach meiner Erklärung und seiner Analyse war klar. Die Kühlung muss geprüft werden und evtl. das ganze Board getauscht werden. Wieder ging mein Netbook auf Reise zu der Werkstatt. Nach nur einer Woche habe ich es auch zurückbekommen. Nach einem Blick auf den Reparaturbeleg bin ich vor Fassungslosigkeit und Lachen fast umgekippt…..BIOS Update. Wie gut, dass in dem Monat, als es schon mal in Reparatur war, ein neues BIOS veröffentlicht worden ist.

In der Zwischenzeit hatte ich auch schon Kontakt mit T-Mobile. Diese Rieten mir bei Fortbestand des Problems mich an den T-Punkt zu wenden, an dem ich dieses Teil gekauft hatte.

Dies tat ich auch gleich am Tag der zweiten erfolglosen Reparatur. Erst hatte der Mensch dort blöd geschaut, weil ich mich ohne den T-Punkt zu befragen direkt an HP gewendet habe. Musste ihm dann aber erklären, dass ich bereits mit T-Mobile Kontakt hatte und diese mir zu dazu geraten hatten. Daraufhin wurde ich gebeten den Mailverkehr auszudrucken, wenn es mir nichts ausmacht, und ihn mit dem Gerät am nächsten Tag wieder in den T-Punkt zu bringen. Ich bin ja freundlich und habe dies getan, dies war heute.

Nach Erklärung und dem Vorspielen des aufgezeichneten Sounds, bei welchem die Dame ganz angewiedert geschaut hat, gab es etwas Verwaltungstechnisches und dann durfte ich mich entscheiden. Entweder wieder ein HP oder den Samsung NC10 oder den Asus eeePC 1000HG. Nach etwas hin und her habe ich mich für das Asus entschieden. An sich habe ich nichts gegen HP, doch dieses Gerät hat mir die Marke etwas vermiest. Besser gesagt nicht die Marke, aber die Werkstatt bei der ich ständig lande.

Da der HP 68,95€ mehr gekostet hat, als das Asus, habe ich sogar noch mehr Geld im Geldbeutel gehabt. Das auch noch für ein etwas besseres Gerät. Einen Bericht über das Asus wird es in einem gesonderten Bericht geben.

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