Archiv für Dezember, 2010

Ein wenig lockere Filmrezension

Dieses Wochenende habe ich einige Blu-Rays angeschaut und möchte euch über die Filme natürlich auch berichten.
Angefangen hat es Freitag Abend mit Tekken. Tja was soll ich zu diesem Machwerk nur sagen? Fangen mir mit dem positiven an. Es hält sich einigermaßen an die Hintergründe von Tekken, aber ansonsten….
Der Film kann weder durch besondere Story, schauspielerische Leistung, tolle Effekte oder spektakuläre Kämpfe glänzen. Dies ist jedenfalls meine bescheidene Meinung. Ich bin zum Glück ganz ohne Erwartungen an den Film heran gegangen, somit hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich Lebenszeit vergeudet habe, indem ich mit das Werk angesehen habe.

Es geht in dem Film darum, dass Jin Kazama in den “Slums” lebt mit seiner Mutter zusammen. Dort verdient er sich damit Geld, dass er wertvolle Technologie stiehlt und bei Hackern verkauft, welche in das Netzwerk von Tekken, welches einer der Konzerne der Welt ist, die nach einem Weltkrieg die Herrschaft übernommen haben, eindringen wollen. Natürlich kommt Tekken dahinter und nicht nur die Hacker, sondern auch Jins Mutter werden umgebracht. Jin selbst kann dem Attentat entkommen. Darauf macht er, was seine Mutter ihm verboten hatte. Er macht bei dem jährlichen Iron Fist Turnier von Tekken mit um sich letztlich an Heihachi Mishima für den Mord zu rächen, da er diesen für den Initiator des Anschlages hält.

Dies war ein Auszug der Handlung, welche nicht wirklich überraschende Wendungen hat. Diese gibt es erst recht nicht, wenn man die Spieleserie kennt.

Gleich nach Tekken ging es weiter mit einem Film, der mir so gar nichts sagte, aber interessant klang. Dabei handelte es sich um IP man.
Von diesem Film war ich begeistert. Es hatte richtig Spaß gemacht mir diese beiden Blu-Rays anzusehen, da in der Box IP man 1 und 2 waren. Der Film versteht sich als Biographie von IP man, genauer gesagt seinem Leben in den 1930ern bis 1950ern. Dabei muss man aber sagen, dass die Chinesen ihn schon sehr idealisiert haben und sein Leben sicherlich nicht ganz so verlief, wie es im Film dargestellt worden ist. Was natürlich ein wichtiger Punkt noch ist, es handelt sich um einen Kung Fu, oder eher Wing Tsung, Film. Man kann IP mans Leben verfolgen, sieht dass er vermögend ist und ein unglaublicher Wing Tsung Meister, sieht wie er im 2. Weltkrieg unter der japanischen Besatzung leidet und mit seiner Familie verarmt ist. Danach geht es im zweiten Film weiter nach Hong Kong, wo er versucht eine Kampkunst Schule zu eröffnen und dass es ihm die anderen Meister und auch die Engländer nicht all zu leicht gemacht haben.
IP man selbst wäre wohl gar nicht so berühmt geworden, auch wenn er der Wegbegründer des Wing Tsung sein dürfte, wenn nicht einer seiner Schüler Bruce Lee gewesen wäre. Auf Bruce Lee wird dabei im Film nicht groß eingegangen, es wird nur am Ende erwähnt.

Damit waren Freitag Abend uns Samstag Morgen erledigt. Filmtechnisch ging es erst am heutigen Sonntag weiter mit zwei Filmen, zu denen man wohl kaum etwas sagen muss. Jedenfalls zum ersten der beiden sicher nicht.

Zum ersten mal, man sollte es kaum glauben, habe ich mir Blade Runner komplett angesehen. Dabei war es die Final Cut Version. Zum einen muss ich sagen, dass der Film wirklich sehr schön aufbearbeitet worden ist für die Blu Ray und man dem Film sein Alter nicht ansieht. Zur Handlung von Blade Runner muss ich wohl kaum etwas sagen. Nur allen die diesen Film noch nie gesehen haben kann ich raten, sich diesen anzusehen. Allerdings ist es kein Popcornkino bei dem man sein Hirn ausschalten kann. Der Film ist eigentlich nur dann richtig gut und kommt zur ganzen Geltung, wenn man beim Zuschauen mitdenkt.

Den Abschluss hat Sweeney Todd gebildet. Der Film hat das gleichnamige Musical als Basis. Von der Handlung her hat der Film Ähnlichkeiten mit dem Grafen von Monte Christo. Der Barbier Benjamin Barker wurde zu unrecht verhaftet und in Gefangenschaft gebracht, weil ein mächtiger Richter in seine Frau verliebt war, welche durch die Tat des Richters, und weil sie sich mit Arsen umbringen wollte, verrückt geworden ist. Benjamin kommt nach der Gefangenschaft als Sweeney Todd zurück nach London und erfährt dort dass sich seine Frau vergiftet hat. Darauf nimmt er an, sie sei tot. Nach einem ersten erfolglosen Versuch den Richter Turpin umzubringen beginnt er sich an ganz London zu rächen, indem er allen, welche sich bei ihm rasieren lassen, die Kehle durchschneidet. Seine quasi Lebenspartnerin Ms. Lovett verarbeitet diese Opfer zu leckerer Fleischpastete.

Sweeney Todd bleibt der Musical Herkunft treu und somit wird im Film überwiegend gesungen. Erfreulicher Weise wurde der Gesang aber nicht übersetzt. Somit hat man nur die Wahl, falls es mit dem englisch hapert, die deutschen Untertitel einzublenden. Sweeney Todd sehe ich mir immer wieder gerne an. Zum einen mag ich Musicals und zum anderen zeigt dieser Film eine wunderbar düstere Stimmung, wie sie nur Tim Burton auf die Leinwand zaubern kann.

Als Resümee dieses Wochenendes kann ich sagen, dass sich drei Filme gelohnt haben und einig Tekken ein Reinfall war.

Advents-Post von Dr. Oetker

Heute hat mich eine kleine Überraschung erreicht. Ich hatte ein Päckchen da, ohne etwas bestellt zu haben. Natürlich habe ich es sofort geöffnet und es hat sich dabei um einen Pizza Roller von Dr. Oetker gehandelt, mit beiliegendem Brief, welcher die Erklärung lieferte.

Pizzaroller

Es scheint, als würde sich Dr. Oetker im Internet, vor allem in der Blogger-Szene, umschauen und an diese Personen die Geschenke ausliefern. Dabei dürfte dies nur gehen, wenn man seinen Blog nicht anonym betreibt. Zwar habe ich schon einen Pizza-Roller, doch der neue wirkt wesentlich besser und ich muss sagen, ich habe mich über das Überraschungsgeschenk gefreut. Natürlich ist dies letztlich auch nur eine Werbemaßnahme, aber mir gefällt diese Art der Werbung.

Nun werde ich wohl doch die eine oder andere Pizza von Dr.Oetker probieren, auch wenn ich eigentlich Wagner Fan bin. Hat diese Werbung gewirkt? Bei mir hat sie es!

Für alle Facebook Nutzer sei gesagt, Dr. Oetker hat unter http://apps.facebook.com/advents-post eine Möglichkeit geschaffen Schlitten mit Geschenken für Freunde zu beladen und ihnen Weihnachtsgrüße zu hinterlassen. Da ich nicht mehr in Facebook aktiv bin, kann ich nicht beurteilen, was sich dahinter verbirgt.

Bleibt nur zu sagen, danke an die Dr. Oetker Verantwortlichen für dieses nette Geschenk.

Leak it or better not!?!

Ich mache mir zur Zeit einige Gedanken über Wikileaks und dessen Popularität. Es kommt ja gar nicht aus den Medien heraus und kein Tag vergeht ohne eine Meldung. Die Frage dabei ist, wie ist Wikileaks so populär geworden?

Ich sehe die Verantwortung dafür bei den klassischen Medien. Eigentlich kennt nun fast jeder “Ottonormalbürger” Wikileaks und die Veröffentlichungen. Dies ist aber einzig den klassischen Medien geschuldet, welche sich auf die Veröffentlichungen gestürzt haben und für alle bekannt gegeben haben. Damit muss man sich bei eben diesen dafür auch bedanken. Ohne diese Berichterstattung wäre es wohl nicht so stark bekannt geworden, was für Mist hier in unsren schönen Welt abgeht und was die Regierungen, insbesondere die US-Regierung, für Dreck am Stecken haben.

Natürlich stellt sich auch die Frage, war das gut, diese Informationen bekannt zu geben? Ich denke dies war es, trotz aller Bedenken von Nationalen Sicherheiten und Gefährdungen für Personen. Ich meine, woher kommt denn die Gefahr, welche durch die Veröffentlichung entsteht? Eigentlich nur durch Fehlverhalten derer, welche nun Panisch nach Möglichkeiten suchen Wikileaks mundtot zu machen. Würde die US-Regierung in ihrer Gier nach Öl Verbreitung der Demokratie in immer wieder neue Kriege ziehen und dort immer mehr Dreck an ihren Stecken schmieren, müssten die doch auch keine Angst haben. Nun wird aber der Öffentlichkeit gezeigt, wie viel Dreck da am Stecken hängt und natürlich zittern dadurch die verantwortlichen.
Es ist sicherlich möglich, dass es eines Tages Informationen gibt, welche die Regierenden dazu bewegen könnten einen Krieg zu beginnen. Doch was wäre, wenn die Bevölkerung alle Informationen hat und wüsste, wieso es zu einem Krieg nun kommt? Wäre es nicht möglich, dass die Bevölkerung dann sagt, lieber Präsident zieh selbst in den Krieg und lass uns damit in Ruhe. OK das ist nur eine Wunschvorstellung einer vernünftigen Bevölkerung in einer idealen Welt. Doch für eine vernünftige Bevölkerung muss man diese informieren und nicht desinformieren.

Meine Zweifel habe ich allerdings bei den DDoS Attacken auf verschiedene Anbieter, welche den Geldfluss Richtung Wikileaks gestoppt haben. Man kann falsche Handlungen, meiner Meinung nach, nicht mit falschen Handlungen bestrafen. Natürlich zeigt es Wirkung aber es zeigt auch ein falsches Bild finde ich. Die Wirkung ist eher, hinter Wikileaks stehen “Cyber-Kriminelle” und es trifft doch letztlich auch den Bürger, welcher Probleme bei Kreditkarten Zahlungen bekommt. Damit werden Sympathien verschenkt.

Wetten Dass??? – oder mal eine andere Sicht

Am gestrigen Samstag ist es zwar an mir vorbei gegangen, da ich nicht zuhause war, doch heute konnte ich mich den Berichten über den schweren Unfall bei “Wetten, dass???” und dem Abbruch der Sendung entziehen. Im Grunde war es ja nur eine Frage der Zeit, bis etwas passiert und es ist verwunderlich, dass es so lange gedauert hatte. Mit Wetten wie vor 20 Jahren kann man ja heutzutage niemanden mehr vor den Fernseher locken, da müssen diese natürlich immer Riskanter werden, doch das sehe ich als natürliche Entwicklung der Abstumpfung des Fernsehpublikums.

Dem Lob welches dem ZDF gegeben worden ist, wie darauf reagiert worden ist, kann ich mich anschließen. Die Kamera wurde nicht aus Sensationsgier auf den verunglückten gehalten und es wurde sachlich damit umgegangen. Leider gibt es natürlich auch die üblichen Verdächtigen, bei denen wohl nur minderbemittelte Arbeiten, welche sich darauf stürzen und eine riesen Story bauen. Den armen Kerl zeigen, welcher sich wohl überschätzt hat und schön bebildert alles ausschlachten. Dass sich solche Redakteure nicht vor sich selbst Ekeln wundert mich etwas. Wie können sich solche Leute nur selbst in den Spiegel schauen, wenn sie mit dem Leid anderer auf solche Art Quote machen wollen? Berichten ist ja OK, aber bitte dabei seriös bleiben. Doch letztlich gehört wohl auch das zu der eingangs erwähnten Abstumpfung des Publikums.

Ich möchte allerdings auf einen ganz anderen Teil hinweisen. Es gibt nun wieder eine große Erschütterung und viel Mitleid in Deutschland wegen einem Mann, welcher eben im Fernsehen einen Unfall hatte, den er auch noch selbst verursacht hat. Wieso sind dann nicht alle Menschen rund um die Uhr traurig? Überall auf der Welt werden Menschen schwer verletzt….sterben Menschen und das fast im Sekundentakt. Worin besteht der Unterschied zwischen diesen unzähligen Menschen und Samuel Koch? Macht es so einen großen Unterschied, dass dies im Fernsehen geschah? Wird dadurch sein Leid stärker? Ich kann dieses allgemeine Mitleid einem unbekannten gegenüber einfach nicht verstehen. So wie ich es noch nie verstehen konnte, wenn die große Massentrauer entsteht, wenn eine Persönlichkeit des öffentlichen Interesses stirbt. Dann sind alle gleich betroffen. Es möge mir jemand erklären, worin der Unterschied besteht zwischen diesen Menschen und Menschen, welche verhungern weil sie nichts zu Essen haben oder Opfer von Kriegen werden. Müssten wir dann nicht konsequenter Weise auch für diese Blumen aufstellen und unsere Trauer bekunden?
Müsste es nicht für jedes dieser Opfer auch Berichte geben? Für jedes einzelne? Sind diese schlechter als Samuel Koch?

Test: Sony BDP-S370

Passend zu meinem Test des Sony Bravia KDL-32EX500 welcher hier zu finden ist, kommt nun der Test zum Blu-Ray Player Sony BDP-S370. Im Grunde gibt es gar nicht so vieles über den Player zu erzählen. Neben Blu-Rays spielt er auch DVDs und CDs ab, sowie Super Audio CDs. Der Player hat einen HDMI Ausgang und für den Anschluss an die Anlage gibt es die Möglichkeit das Tonsignal per koax-Kabel oder optisch zu übertragen. Das übertragene Bild lässt keine Wünsche übrig. Somit trübt der Player nicht das Filmvergnügen und wird nicht zum schwachen Glied in der Kette.

Durch die DLNA Technologie, lässt sich der Player mit Fernbedienungen anderer Sony Geräte steuern, wenn diese auch über DLNA verfügen. So wie der Fernseher, über welchen ich schon berichtet habe, hat der Player ebenfalls eine RJ45 Schnittstelle und ist WLAN fähig um auf online Inhalte zuzugreifen. Dabei gelten die gleichen Bedingungen und Möglichkeiten wie beim Fernseher. Der Player hat allerdings zwei USB2.0 Schnittstellen. Eine auf der Rückseite und eine auf der Vorderseite. Somit könnte man den WLAN Stick auf der Rückseite anschließen und dennoch auf der Vorderseite noch einen USB Stick mit Bildern, Musik oder Filmen anschließen ohne die online Anbindung zu trennen. Die Onlineverbindung wird auch genutzt um auf Blu-Ray Online Inhalte zuzugreifen.

Der Player ist in der Lage online die Firmware zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Als Kritikpunkt muss ich nennen, dass der Player beim Laden von Blu-Ray Median deutlich klackt. Dies ist allerdings nur beim Laden der Medien zu hören. Ansonsten sind keine lauten Störgeräusche zu hören, welche den Filmgenuss stören könnten. Auch die Ladezeiten sind erträglich. Eine Blu-Ray ist ist und 10 bis 15 Sekunden geladen.

Ein wichtiger Hinweis sei für diesen Player gegeben. Es gibt auch das größere Modell Sony BDP-S470, welcher von der Hardware identisch mit dem S370 ist. Doch der S470 ist 3D fähig. Wer mit dem Gedanken spielt sich einen 3D fähigen Fernseher zu kaufen, sollte gleich zu dem S470 greifen, welcher gerade mal rund 30€ mehr kostet.

Test: Sony Bravia KDL-32EX500

Seit langem schreibe ich mal wieder einen Beitrag in meinem Blog und dabei handelt es sich um einen Test/Erfahrungsbericht über meinen neuen LCD Fernseher, bei welchem es sich um einen Sony Bravia KDL-32EX500 handelt. Dieser ersetzt einen Toshiba 32AV500P. Eigentlich wollte ich gar nicht bewusst den Fernseher wechseln. Eigentlich war mir HD-Ready genug und irgendwie habe ich nichts an der Qualität vermisst. Allerdings kam dann der Amazon CyberMonday, welcher in Deutschland doch sehr umstritten war, da es nur im Millisekunden Bereich die Chance gab ein Produkt zu ergattern. Wie dem auch sei, ich konnte den Fernseher für 333,33€ ergattern. Nach einem kleinen Hick-Hack mit DHL, welche das Paket kurzfristig verloren hatten, konnte ich Freitag Nachmittag den Fernseher auspacken und bei mir aufstellen.

Nun was soll ich sagen? Ich war der Meinung HD-Ready würde reichen, doch es ist kein Vergleich zu Full-HD. Das Bild ist wesentlich schärfer und es sieht schlicht und ergreifend besser aus. Die 100 Herz MotionFlow Technologie im Zusammenspiel mit der Bravia Engine 3 sorgen für ein herrliches Bild. Zwar sind die Standard Einstellungen schon recht gut, doch nach einer geringfügigen Anpassung ist das Bild unbeschreiblich.

Die mitgelieferten DVB-T und DVB-C Tuner nutze ich nicht, da ich einen SAT-Receiver nutze und für dieses dementsprechend einen DVB-S2 Tuner bräuchte. Diesen gibt es aber erst mit dem KDL-32EX505.

Anschlüsse werden reichlich geboten. Neben den 4 HDMI Schnittstellen verfügt der Fernseher über 2 SCART Anschlüsse, einen Komponenten-Eingang, ein D-SUB 15 Einfang für PCs, ein mal USB2.0 und zu guter letzt einen RJ45 Anschluss. Auch gibt es ein CI+ Mudul und HTDV Decoder.

Den USB Anschluss kann man nutzen um direkt eine Kamera an den Fernseher anzuschließen oder Filme per USB Stick auf dem Fernseher zu sehen. Von der eingeschränkten Formatwahl empfehle ich DivX, wofür der Fernseher aber bei DivX registriert werden muss. Der USB Anschluss kann aber auch verwendet werden um den Sony WLAN-Stick anzuschließen und den Fernseher per WLAN ans Heimnetz anzubinden, falls man kein Kabel ziehen möchte.

Sobald der Fernseher am Netz ist, kann man auf online-Inhalte zugreifen. So steht es einem zum Beispiel auch offen, direkt auf Youtube zuzugreifen und online Videos auf dem Fernseher zu sehen. Auch kann man Filme zum Fernseher per Netzwerk streamen. Dies ist möglich mit einer PS3 oder auch mit dem Windows Mediaplayer ab Windows 7. Allerdings ist da der Pferdefuß der eingeschränkten Formate. Dies lässt sich aber umgehen, indem man auf seinem PC, oder Mediaserver, die Software PS3 Media Server installiert. Diese Software gibt es für Windows und Linux. In Zukunft wird es diese auch für den Mac geben. Nachdem Laufwerke oder Ordner mit Videos ausgewählt worden sind, werden diese am Fernseher sichtbar. Nachdem ein Video ausgewählt worden ist, legt die Software richtig los und transcodiert jegliches Format nach mpeg-2, was der Bravia versteht und anstandslos abspielt. Dabei ist logisch, dass der PC die nötige Leistung benötigt und am besten auch keine sonstigen belastenden Aufgaben zu erfüllen hat. Auch der Energiesparmodus sollte deaktiviert sein, sonst ist das Filmvergnügen ziemlich schnell unterbrochen.

In meinem Testfall ist der Fernseher per LAN-Kabel an die Fritz!Box 7170 angeschlossen, welche per 54MBit WLAN mit dem PC verbunden ist. Trotz dieser eher langsamen WLAN Verbindung kann ich mir Filme ohne Ruckler anschauen, nur die ersten paar Sekunden hängt es ein paar mal, bis der PC ordentlich gepuffert hat.

Eine weitere schöne Funktion nennt sich DLNA. Dieser “standard” ermöglicht es DLNA fähigen Geräten untereinander und miteinander zu sprechen. So ist es zum Beispiel möglich alle DLNA Geräte mir nur einer Fernbedienung zu steuern. Dabei werden nicht die Infrarotsignale genutzt, sondern die Signale über das HDMI Kabel an das betreffende Gerät weitergereicht. Leider ist DLNA mehr eine Beschreibung was die Geräte können müssen und nicht wie sie dies tun. Somit braut jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und es ist keine Kompatibilität untereinander bei verschiedenen Herstellern gesichert.

Sucht jemand einen neuen LCD Fernseher? Wird dazu LED oder 3D nicht benötigt? Dann kann ich den KDL-32EX500 empfehlen. Wer es größer braucht, kann natürlich auch die größeren Modelle aus dieser Serie in Augenschein nehmen. Dabei gibt die Zahl vor dem EX die Größe in Zoll an. Die Zahl nach dem EX den Funktionsumfang.

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