Reise in die USA
- Juli 3rd Juli 2011
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Zwischen dem 27.06. und dem 01.07 habe ich mich beruflich in den USA aufgehalten. Dies war nicht nur mein erster Aufenthalt in den USA, es war auch mein erstes Erlebnis mit einem Flugzeug. Ich war recht überrascht, dass ich keine Nervosität gezeigt habe. Weder beim Einchecken, warten am Gate, warten im Flugzeug oder beim Start. Es war, als würde ich im Bus oder in einem Auto sitzen. So als wäre es ganz normal für mich. Eigentlich hätte ich gedacht wesentlich nervöser zu sein. Ein wenig habe ich es wie mit neuen Achterbahnen verglichen. Vor der ersten Fahrt bin ich richtig nervös. Danach will ich immer und immer wieder fahren.
Start und Landung waren das einzig spannende an einem langweiligen 8 Stunden und 50 Minuten Flug von Frankfurt am Main nach Philadelphia. Da hat man wenigstens ein wenig etwas von den Kräften gespürt, welche auf den Körper einwirken.
Die Einreise in die USA hat dann allerdings noch mal recht lange gedauert. Dies lag einzig daran, dass die Schlage vor den Schaltern so entsetzlich lang war. Ich selbst wurde nur gefragt weswegen ich in den USA bin und schon durfte ich, nachdem die Fingerabdrücke abgenommen worden sind, ins Land hinein.
Eine erste Frage hatte ich gleich beim Blick auf die Taxis in den USA. Wieso zum Geier sind das alles so alte Kisten und wieso ist der Kofferraum voll mit Gerümpel. Vor allem am Flughafen sollte es doch nicht unerwartet kommen, dass da Koffer vorhanden sind, welche verstaut werden wollen. Die Filme haben aber bei der Darstellung der Taxis nicht gelogen. Der Fahrgast sitzt hinten und ist vom Fahrer abgetrennt.
Die Wolkenkratzer Philadelphias sind durchaus beeindruckend, wenn man inmitten dieser steht. Von weiter weg gesehen sind es aber gar nicht so viele. Dennoch ist es ein netter anblick und in Deutschland gibt es kaum vergleichbare Skylines, auch wenn die von Philadelphia sicher nicht zu den großartig beeindruckenden zählt. Von der Stadt selbst habe ich recht wenig mitbekommen, da ich zu lange im Büro war und danach nur noch Zeit für Essen und Hotel vorhanden waren. Dass in den USA alle Geschäfte rund um die Uhr offen haben ist leider ein Gerücht, auch wenn es den einen oder anderen Laden gibt, auf den dieses zutrifft. So hatte ich nicht wirklich Gelegenheit zum Shopping.
Als kleines Highlight könnte man den Donnerstag ansehen. Mit ein paar Arbeitskollegen war ich Abends spazieren und plötzlich war eine gesperrte Straße und eine Menschenmasse vor uns. Zuerst sah man Motorrad-Polizisten, danach Streifenwagen und wir haben uns gefragt was da los sei. Klar wurde es, als den Streifenwagen schwarze Staatslimousinen gefolgt sind, gefolgt von einem schwarzen Krankenwagen und der SWAT. Obama himselve war in Philadelphia unterwegs. Danach ist mir auch die auffällig große Anzahl großgewachsener Menschen mit breitem Kreuz, im Anzug, aufgefallen. Eindeutig war dies der Secret Service.
Ansonsten war der Ausflug nicht sonderlich spannend und durch sehr viel Arbeit gab es auch leider wenig Gelegenheit nach Feierabend viel zu machen. Wie gesagt, wenn der Feierabend zu spät kommt bleibt wenig Zeit für das Abendprogramm.
Freitag Abend ging es dann zurück. Der Flug sollte um 20:30 (US Zeit) starten und es sah auch gut aus. Allerdings trifft das Wort sollte dann doch zu gut zu, denn der Flieger hatte ein Problem mit der Klimaanlage und somit verzögerte sich der Start darauf um über 2 Stunden, was nicht wirklich berauschend war. Nach der Rückkehr hat dann auch noch die Kofferausgabe so lange gedauert, dass wir den Zug verpasst haben und so letztlich erst um 16:22 in Würzburg waren.
Ich sollte in nächster Zeit aber wirklich der USA einen weiteren Besuch abstatten. Dann aber privat um auch etwas von dem Land mitzubekommen. Viele Gerüchte über die USA mögen durchaus stimmen aber genau so viele dürften wohl einfach nur Gerüchte sein. Ich habe auch nur einen einzigen Menschen in den USA gesehen, welcher die Körpermasse hatte, welche man den Amerikanern zuspricht.