Archiv für Kategorie ‘Netbook’

Lockerer Feiertag

Heute ist Frohnleichnam und ich gebe es zu, ich habe heute nichts produktives oder anstrengendes getan. Mein Tag heute bestand bis jetzt nur aus Schlafen, Essen und ein wenig PC/Netbook.

Der Netbookanteil an dieser Zeit war eigentlich sogar recht groß. Nach ein paar Experimenten habe ich Linux, den Ubuntu Netbook Remix, neu installiert und konfiguriert, so wie ich es mir gewünscht habe. Nun habe ich eine Linux Installation, bei der alles so läuft wie ich es mir wünsche und auch alles an Software installiert ist, was laufen soll. Die Windows Installation lief ja schon seit Auslieferung perfekt. Fasziniert hat mich beim Herumspielen, wie schnell die Programme auf Linux laufen trotz der mageren 1,6 GHz. Da ist Windows schon etwas langsamer. Dafür hält dort der Akku länger, wird aber Linux auch sicher noch nachziehen.

Es ist nicht wirklich leicht einen Blogeintrag zu verfassen, wenn man einen so ereignislosen Tag hatte, wie ich ihn heute hatte. Es war allerdings auch schön einen solchen Tag zu haben. Ich habe mir um nichts Gedanken gemacht und so konnte ich sehr gut ausspannen und mich mal wieder richtig erholen. Diese Möglichkeit habe ich durch das Wetter von heute. Frühs hat es sehr stark geregnet und der Wind war auch nicht von schlechten Eltern. Damit ist mein Plan mit dem Fahrrad auszufahren ins Wasser gefallen. Ich bin wohl doch zu sehr ein Schönwetterfahrer und mag nicht schlammbespritzt heim kommen. Es wäre aber auch keine angenehme Mountainbikefahrt gewesen. Zwar gab es mittags eine kurze Besserung des Wetters, doch zur Zeit weht der Wind auch wieder wie verrückt und da macht Fahrradfahren keine Freude. Solche Ausflüge mache ich ja auch zur Entspannung und wenn es mir keinen Spaß macht, kann ich auch nicht Entspannen.

Das war auch schon mein Statement zum, für mich, faulen Frohnleichnam.

Asus eeePC 1000HG

Nach einem ersten Test kann ich schon viel positives über dieses Netbook berichten. Doch als erstes einige grundsätzliche Daten.

Es handelt sich hierbei um ein Gerät mit einem Intel Atom N270, welcher mit 1,6 GHz betrieben wird. Verbautist 1 GB Arbeitsspeicher, welchen ist gleich auf 2 erweitert habe. Das Display ist 10,2″ groß und hat eine gute Bildqualität. Ansonsten sind 3 USB Anschlüsse, ein VGA Ausgang,Kopfhöhrerausgang und Mikrofoneingang zu finden. Oberhalb des Displays ist eine 1,3 Megapixel Webcam angebracht. Das Mirkofon ist an der Unterseite des Displays. Die Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite des Netbooks unter der Handballenauflage. Es wirkt etwas befremdlich den Sound von dieser Stelle zu hören, doch immerhin ist es Dolby zertifizierter Sound. Mit zur Ausstattung gehören Bluetooth, WLAN Draft N, LAN und UMTS. Die Festplatte ist 160GB groß und von Asus in zwei Partitionen aufgeteilt. Da das Display leicht erhöht sitzt, ist das Arbeiten sehr angenehm und die Hände verdecken nicht die Sicht auf den Unteren Teil. Betrieben wird es durch einen sechs Zellen Akku, welcher das Netbook etwas dicker werden lässt. Mit seinen 1,5 Kilo ist der eeePC aber auch kein Leichtgewicht seiner Klasse.

Gut gelöst ist von Asus, dass Bluetooth und WLAN separat voneinander deaktiviert werden können. Selbst die Webcam lässt sich deaktivieren. Diese zeichnet auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gut auf und bietet ein hervorragendes Bild für 1,3 Megapixel.

Auf der Tastatur lässt es sich sehr gut schreiben, nur die rechte Shift Taste vermiest das Schreibgefühl ein wenig. Diese hat die Größe einer normalen Taste und die Bild-Auf Taste sitzt direkt links daneben. So passiert es sehr oft, dass ich auf die Bild-Auf komme anstatt auf die Shift. Mit Übung wird dies aber immer besser und ich gewöhne mich daran etwas weiter nach rechts greifen zu müssen mit dem kleinen Finger.

Die meisten Funktionen sind mittels Funktionstasten aufrufbar Es existiert auch ein Ziffernblock, welcher mithilfe der Fn-Taste aktiviert wird. Oberhalb der Tasten befinden sich noch vier Zusatztasten. Die erste deaktiviert den Bildschirm, die Zweite ändert die Auflösung, die Dritte die Leistung und die Vierte öffnet den Web’n'Walk Manager. Zu den Tasten zwei und drei gibt es aber noch etwas zu sagen.

Die zweite Taste steuert ja die Auflösung. Es gibt die Wahl zwischen 800×600, 1024×600, 1024×768 und 1024×768 komprimiert. Bei 1024×768 gibt es einen virtuellen Bildschirm den man hoch und runter scrollen kann, dadie Monitorgröße diese Auflösung eigentlich nicht hergibt. Der komprimierte Modus macht dies dann doch möglich, zwar ist Schrift auf diesem schwer leserlich durch die Stauchung, doch zum Film schauen hat man dadurch eine eindeutig bessere Auflösung. Per VGA Ausgang wird sogar eine Auflösung von 1440×900 Pixeln erreicht auf einem externen Monitor.

Zum Display selbst gibt es auch etwas erfreuliches zu sagen. Asus hat es entspiegelt. Somit lässt es sich auch in der Sonne vernünftig benutzen.

Mit der dritten Taste lassen sich die vier Geschwindigkeitsmodi steuern. Diese sind automatisch, power saving, high performance und super performance. Wie sich sicher jeder denken kann wird dadurch die Leistung beeinflusst, allerdings auch der Akkuverbrauch. Ausführiche Tests dieser Modi habe ich noch nicht gemacht. Wie sich diese auf die Leistung und auf den Akku, welcher bis zu sieben Stunden halten soll, auswirken bleibt damit noch spannend.

Das Touchpad ist auf normaler Laptop-Touchpadgröße und hat einen spürbaren Rand. somit kann man nicht unwillentlich mit dem Finger auf das Gehäuse rutschen. Leider sind die Tasten ein wenig zu fest geraten und man muss kräftig auf diese drücken um auszulösen.

Die Verarbeitung ist sehr solide und das Gerät macht auch einen wertigen Eindruck. Es klappert nichts und auch die Tasten lassen sich leicht und leise anschlagen. Durch die Verarbeitung wird das Arbeitsvergnügen nicht im geringsten getrübt.

Als Abschluss bleibt noch zu sagen. Installiert ist Windows XP Home. Natürlich bleibt jedem überlassen, ob er dieses nutzen möchte. Wer es nicht nutzen möchte, kann dies Asus melden und erhällt dafür 18€. Die eeePC Serie lässt sich auch gut mit Linux betreiben, da die Hardware sehr Linuxfreundlich ist. Ich werde wohl auf ein Dualbootsystem gehen, da Windows mit den Ressourcen besser umgehen kann. Linux ist da leider stromhungriger, da es nicht so gut mit der Speedstepping-Technologie klar kommt um so Strom zu sparen.

Netbook

Wie ja bekannt ist, habe ich ein Compaq mini 702 EG……besessen.

Ja richtig gelesen. Ich habe es besessen. Das Gerät hat nur immer so überhitzt, dass ich dachte ich habe einen Geigerzäler auf vollen Touren. Da dies aus den Boxen und dem Köpfhöherausgang kam, war es für mich eindeutig ein Soundchipproblem.

Schön und gut, HP hat ja einen guten Support. Also an diesen gewandt und um Reparatur gebeten. Nach einigem hin und her und neu installierten Treiber wurde es abgeholt. Ich war ja schon ganz froh und konnte die Rückgabe nicht erwarten. Aufgrund eines nicht näher definierten Teils, dessen Lieferzeit nicht bekannt war, hatte diese Reparatur einen geschlagenen Monat gedauert. Etwas geschockt war ich dann, als ich gesehen habe welches Teil dies war. Der Lautsprecher….laut Reparaturbeleg war dies jedenfalls das einzige getauschte Teil. Wie befürchtet war der Fehler auch weiterhin vorhanden, die Hitzeprobleme ebenso.

Es kam zu einem weiteren Anlauf. Diesmal hatte mich sogar ein HP Techniker angerufen. Nach meiner Erklärung und seiner Analyse war klar. Die Kühlung muss geprüft werden und evtl. das ganze Board getauscht werden. Wieder ging mein Netbook auf Reise zu der Werkstatt. Nach nur einer Woche habe ich es auch zurückbekommen. Nach einem Blick auf den Reparaturbeleg bin ich vor Fassungslosigkeit und Lachen fast umgekippt…..BIOS Update. Wie gut, dass in dem Monat, als es schon mal in Reparatur war, ein neues BIOS veröffentlicht worden ist.

In der Zwischenzeit hatte ich auch schon Kontakt mit T-Mobile. Diese Rieten mir bei Fortbestand des Problems mich an den T-Punkt zu wenden, an dem ich dieses Teil gekauft hatte.

Dies tat ich auch gleich am Tag der zweiten erfolglosen Reparatur. Erst hatte der Mensch dort blöd geschaut, weil ich mich ohne den T-Punkt zu befragen direkt an HP gewendet habe. Musste ihm dann aber erklären, dass ich bereits mit T-Mobile Kontakt hatte und diese mir zu dazu geraten hatten. Daraufhin wurde ich gebeten den Mailverkehr auszudrucken, wenn es mir nichts ausmacht, und ihn mit dem Gerät am nächsten Tag wieder in den T-Punkt zu bringen. Ich bin ja freundlich und habe dies getan, dies war heute.

Nach Erklärung und dem Vorspielen des aufgezeichneten Sounds, bei welchem die Dame ganz angewiedert geschaut hat, gab es etwas Verwaltungstechnisches und dann durfte ich mich entscheiden. Entweder wieder ein HP oder den Samsung NC10 oder den Asus eeePC 1000HG. Nach etwas hin und her habe ich mich für das Asus entschieden. An sich habe ich nichts gegen HP, doch dieses Gerät hat mir die Marke etwas vermiest. Besser gesagt nicht die Marke, aber die Werkstatt bei der ich ständig lande.

Da der HP 68,95€ mehr gekostet hat, als das Asus, habe ich sogar noch mehr Geld im Geldbeutel gehabt. Das auch noch für ein etwas besseres Gerät. Einen Bericht über das Asus wird es in einem gesonderten Bericht geben.

Probleme mit dem Compaq

So langsam hege ich Zweifel daran ob die Wahl des Compaq mini 702EG eine gute Wahl war.

Das erste Problem ist ja hinlänglich bekannt. Es geht um die fehlende Linux Unterstützung des UMTS/3G Chips von Qualcomm. Genannt Qualcomm gobi oder auch HP un2400. Damit habe ich mich aber so halbwegs abgefunden und die Linux Gemeinde arbeitet ja an einer Lösung, diese wird bestimmt auch kommen. Selbst HP dürfte mit der Zeit einen Treiber bringen. Mal schauen, wer schneller ist von den beiden.

Mein Aktuelles 2. Problem nervt mich da schon etwas mehr. Ich höre sehr gerne Internetradio während ich am Netbook sitze, oder auch im Bett liege. Egal wo, die Unterseite erhitzt sich sehr stark. Auf der Matratze ist die Wärmeabfuhr ja doch eher schlecht, doch auch auf dem Tisch wird es so warm, dass man fast seine Hand nicht drauflegen kann danach. Dadurch entsteht wohl auch das Problem, dass sich wohl der Soundchip so stark erhitzt, dass es nur zu einem Krächtzen kommt. Da dies dann sowohl bei den Lautsprechern, als auch bei Benutzung von Kopfhörern passiert, sehe ich durchaus die Schuld im Soundchip.

Aktuell habe ich aber eine Hoffnung, auch wenn ich dann selbst schuld wäre. Ich hatte gleich am ersten Tag den Arbeitspeicher getauscht. 1 GB raus und 2 GB rein. Die stärkste Hitzeentwicklung stammt vom Arbeitsspeicher, das hat der Fühltest jedenfalls ergeben. Nun habe ich wieder den original Speicher eingesetzt und lasse das Gerät mit Last auf dem Bett laufen, also mit schlechter Wärmeabfuhr. Ich bin gespannt ob es wieder zu Aussetzern kommt oder nicht. Wenn es nicht passiert, ist die Ursache gefunden. Wenn es jedoch wieder passiert, darf ich HP weiter nerven. Leider ist der Support per Mail hart, scheinbar wollen die jedem Kunden nur ein mal am Tag eine Mail schreiben. Hatte heute meine erste Antwort bekommen und als ich darauf zurückgeschrieben habe, kam eine automatische Mail mit dem Hinweis, dass ich Reaktion binnen eines Werktages erhalten werde.

Jedenfalls bin ich gespannt was dabei raus kommt. Im Moment sieht es jedenfalls stark danach aus, als würde sich der Originalspeicher (1 GB; 5300; PC667) im Gegensatz zum von mir eingebauten (2 GB; 6400; PC800) weniger erhitzen. Ist aber eigentlich auch schon logisch irgendwie. Schon fast eine halbe Stunde ohne Aussetzer. Die müssten eigentlich schon da sein.

Nachtrag: Nun da ich alles geschrieben habe, und die Musik etwas lauter gemacht habe, höre ich auch das vertraute Krächtzen. Also lag es nicht an meinem Speicher. Irgendwie doch beruhigend.

Compaq mini 702EG

Nun hatte ich viel Zeit das Compaq Netbook zu testen und es ist an der Zeit meine Meinung dazu kund zu tun. Die Ausstattung ist bei diesem 10,2″ Netbook wie bei den meisten anderen auch. Der Prozessor ist ein 1,6 GHz Intel Atom. Das ist der Standard bei den aktuellen Netbooks, auch wenn es mittlerweile einen 1,66 GHz gibt. Auch die Grafikkarte ist kein Wunderwerk. Es ist die Intel GMA950. Sie verrichtet allerdings ihren Dienst und für die normalen Netbookfunktionen ist sie auch absolut ausreichend. Niemand würde ernsthaft eine Hochleistungskarte erwarten. Da mir 1 GB RAM zu wenig waren, habe ich diese gleich, durch Tausch des Chips, zu 2 gemacht. Arbeitsspeicher kann man nie genug haben. Leider gibt es aber nur einen Steckplatz, so dass ich den Riegel gegen einen 2 GB austauschen musste und dieser nun nutzlos bei mir rumfliegt.
Etwas mager ist die Festplatte. Es handelt sich nur um eine 60 GB IDE Platte, von welcher Windows schon einen großen Teil belegt. Das können andere Hersteller besser.
Auf der Tastatur, welche auf 92% der Normalgröße verkleinert ist, lässt es sich gut schreiben. Auch sind die Shift Tasten nicht verkümmert und lassen sich gut treffen. Etwas verwundert hat mich allerdings, dass es keine Möglichkeit gibt über die Fn-Taste ein Nummernfeld zu nutzen. Bis jetzt ist dieses Netbook das einzige, welches ich gesehen habe, dass diese Funktion nicht bietet.
Das Touchpad finde ich ausreichend dimensioniert, auch wenn es im Vergleich zu Notebooktouchpads recht klein ist. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Tasten, welche nicht unterhalb sondern links und rechts vom Pad angebracht worden sind. Mausnutzer können das Pad schnell über eine Taste über diesem deaktivieren. So kann man den Cursor nicht versehentlich über das Pad bewegen oder eine der Tasten drücken.
Anschlusstechnisch bietet das Netbook 2 USB Anschlüsse, LAN-Anschluss, WLAN und einen Kopfhöhrerausgang. Leider gibt es keinen VGA Ausgang, sondern nur die Möglichkeit ein VGA Dongle von HP zu beziehen, wenn man einen VGA Ausgang haben möchte. Dieser Dongle ist allerdings noch nicht verfügbar. Die verbauten Lautsprecher tun ihren Dienst und es sind auch keine Wunder zu erwarten. Was mich allerdings etwas stört ist die Tatsache, dass bei höherer Belastung ein Krächzen aus diesen zu hören ist.
Einen richtigen Wehrmutstropfen gibt es allerdings auch. Es ist der Akku. Dieser hält knapp 2,5 Stunden, was ich für ein Netbook sehr schwach finde. Es besteht zwar die Möglichkeit den 3 Zellen Akku gegen einen 6 Zellen Akku zu tauschen, doch andere Hersteller haben bewiesen, dass auch mit 3 Zellen mehr Laufzeit drinnen ist.
Nun noch zu einem Punkt, welchen ich gesondert erwähnen will. Das Compaq mini und die baugleichen HP Netbooks besitzen einen eingebauten UMTS-Chip von Qualcomm. Dieser ist bei HP als HP un2400 zu finden. Unter Windows tut er hervorragend seinen Dienst, nur unter Linux ist er nicht zum Laufen zu bekommen zur Zeit. Dies liegt daran, dass der Connectionmanager nach jedem Neustart die Firmware in den Chip lädt. Dies führt zu einem dazu, dass der erste Verbindungsaufbau länger dauert und zum anderen, dass Linux die Hardware nicht erkennt.

Ich hoffe für alle Leser dieses Blogs, dass ich ein gutes Bild über das Gerät bieten konnte und eventuell bei der Entscheidungsfindung helfen konnte.

Bei der Spiegelung im Display handelt es sich im übrigen um mich. Eigentlich ein klasse Kopierschutz für Bilder.

Experimente die Arbeit machen

Gestern bin ich zur Erkenntnis gekommen, never touch a running system.
Ich hätte es ja eigentlich wissen müssen, dass es nur zu Problemen führt und dennoch habe ich versucht ubuntu auf meinem Netbook zum Laufen zu bekommen.
Ubuntu an sich ließ sich auch anstandslos installieren per USB Stick. CD-Laufwerk ist ja keines verbaut bei den Netbooks und ein externes besitze ich nicht.
Die erste Hürde war mein WLAN. Ich musste zwar etwas kämpfen, doch letztlich lief es. Irgendwie wollte Linux nicht zusammen mit einer gemischten (WPA+WPA2) Verschlüsselung laufen. Alles andere lief wunderbar, da konnte ich mich an den schweren Teil machen. UMTS zum Laufen zu bekommen. Bei meiner Lösungssuche bin ich auf MWConn gestoßen. An sich ersteinmal nur ein Connection Manager für Windows. Allerdings steht dabei, dass dieser auch unter Linux mit WINE läuft. Dies war der Grund, dass ich das Experiment gestartet habe. Vielleicht war es zu spät oder ich habe nicht mehr den Nerv zum Basteln, doch ich habe es einfach nicht geschafft. Entnervt habe ich darauf wieder Windows installieren wollen. Da war nur ein Problem….kein CD-Laufwerk. Irgendwie fühlte ich mich in die Zeit meines ersten PCs zurückversetzt. Betriebssystem auf CD aber kein Laufwerk. Wenigstens gibt es aber nun das Internet und eine Lösung war schnell gefunden. USB Stick zu einem bootfähigem Windows Installationsstick gemacht und los mit der Installation. Zum erstellen des USB Sticks habe ich diese Anleitung verwendet. Ein Link auf die verwendete Software “WinSetupFromUSB” ist dort auch vorhanden oder Hier, Hier und Hier.
Jedenfalls läuft bei mir nun wieder Windows auf dem Netbook und das wird auch eine Weile so bleiben. Zur Zeit bin ich daran wieder alles so einzurichten, dass ich wieder alle Funktionen habe, welche ich mir bei dem Gerät wünsche.

Neues Spielzeug

Nach viel….sehr viel Überlegung habe ich mir heute ein Netbook gekauft. Es handelt sich dabei um das Compaq mini 702EG. Ich muss sagen es macht richtig Spass und auf dieser Tastatur kann man sogar noch vernünftig mit 10 Fingern schreiben.
Ein klein wenig Fehlkauf war es dann aber doch noch für mich. Das eingebaute UMTS Modem ist zur Zeit nicht unter Linux nutzbar und ein VGA Anschluss ist auch nicht vorhanden. Also nichts mit an den Monitor anschließen. Dafür kann ich es aber mittels HDMI an meinen Fernseher anschließen.
Ansonsten ist es eher Netbook Standardausstattung mit einem Intel Atom N270 (1,6 GHz), ein GB RAM, Intel GMA 950 als Grafikkarte, SD und MMC Card Reader und 2 USB Anschlüssen. LAN und WLAN sind natürlich auch dabei. Die Platte hat zwar nur 60 GB doch das reicht mir eigentlich für ein Netbook völlig. Wenn ich will kann ja ja mit SD-Card oder USB Platte noch erweitern.
Erweitert habe ich es schon und habe erst mal den 1 GB Riegel rausgeschmissen und ihn durch 2 GB RAM ersetzt.
Was bleibt mir noch zu schreiben. Die Tastatur ist recht gelungen und sogar die Shift Tasten sind vernünftig positioniert und dimensioniert. Das Touchpad ist etwas unglücklich. Es hätte ruhig etwas größer sein können und die Tasten wie gewohnt unterhalb und nicht links und rechts davon. Wenigstens lässt es sich aber bequem per Taste deaktivieren, falls man doch eine Maus nutzt. Ungewöhnlich ist, dass es keinen Ziffernblock per Funktionstaste gibt. Falls es Funktionen gibt, welche einen Tastenbefehl vom Ziffernblock wollen muss ich dafür erst die Tastenbelegung ändern.
Windows XP home habe ich mittlerweile auch größtenteils so wie ich es gerne hätte. Sobald Linux die UMTS Karte unterstützt werde ich allerdings zu diesem wechseln.

Nach oben