Advents-Post von Dr. Oetker

Heute hat mich eine kleine Überraschung erreicht. Ich hatte ein Päckchen da, ohne etwas bestellt zu haben. Natürlich habe ich es sofort geöffnet und es hat sich dabei um einen Pizza Roller von Dr. Oetker gehandelt, mit beiliegendem Brief, welcher die Erklärung lieferte.

Pizzaroller

Es scheint, als würde sich Dr. Oetker im Internet, vor allem in der Blogger-Szene, umschauen und an diese Personen die Geschenke ausliefern. Dabei dürfte dies nur gehen, wenn man seinen Blog nicht anonym betreibt. Zwar habe ich schon einen Pizza-Roller, doch der neue wirkt wesentlich besser und ich muss sagen, ich habe mich über das Überraschungsgeschenk gefreut. Natürlich ist dies letztlich auch nur eine Werbemaßnahme, aber mir gefällt diese Art der Werbung.

Nun werde ich wohl doch die eine oder andere Pizza von Dr.Oetker probieren, auch wenn ich eigentlich Wagner Fan bin. Hat diese Werbung gewirkt? Bei mir hat sie es!

Für alle Facebook Nutzer sei gesagt, Dr. Oetker hat unter http://apps.facebook.com/advents-post eine Möglichkeit geschaffen Schlitten mit Geschenken für Freunde zu beladen und ihnen Weihnachtsgrüße zu hinterlassen. Da ich nicht mehr in Facebook aktiv bin, kann ich nicht beurteilen, was sich dahinter verbirgt.

Bleibt nur zu sagen, danke an die Dr. Oetker Verantwortlichen für dieses nette Geschenk.

Leak it or better not!?!

Ich mache mir zur Zeit einige Gedanken über Wikileaks und dessen Popularität. Es kommt ja gar nicht aus den Medien heraus und kein Tag vergeht ohne eine Meldung. Die Frage dabei ist, wie ist Wikileaks so populär geworden?

Ich sehe die Verantwortung dafür bei den klassischen Medien. Eigentlich kennt nun fast jeder “Ottonormalbürger” Wikileaks und die Veröffentlichungen. Dies ist aber einzig den klassischen Medien geschuldet, welche sich auf die Veröffentlichungen gestürzt haben und für alle bekannt gegeben haben. Damit muss man sich bei eben diesen dafür auch bedanken. Ohne diese Berichterstattung wäre es wohl nicht so stark bekannt geworden, was für Mist hier in unsren schönen Welt abgeht und was die Regierungen, insbesondere die US-Regierung, für Dreck am Stecken haben.

Natürlich stellt sich auch die Frage, war das gut, diese Informationen bekannt zu geben? Ich denke dies war es, trotz aller Bedenken von Nationalen Sicherheiten und Gefährdungen für Personen. Ich meine, woher kommt denn die Gefahr, welche durch die Veröffentlichung entsteht? Eigentlich nur durch Fehlverhalten derer, welche nun Panisch nach Möglichkeiten suchen Wikileaks mundtot zu machen. Würde die US-Regierung in ihrer Gier nach Öl Verbreitung der Demokratie in immer wieder neue Kriege ziehen und dort immer mehr Dreck an ihren Stecken schmieren, müssten die doch auch keine Angst haben. Nun wird aber der Öffentlichkeit gezeigt, wie viel Dreck da am Stecken hängt und natürlich zittern dadurch die verantwortlichen.
Es ist sicherlich möglich, dass es eines Tages Informationen gibt, welche die Regierenden dazu bewegen könnten einen Krieg zu beginnen. Doch was wäre, wenn die Bevölkerung alle Informationen hat und wüsste, wieso es zu einem Krieg nun kommt? Wäre es nicht möglich, dass die Bevölkerung dann sagt, lieber Präsident zieh selbst in den Krieg und lass uns damit in Ruhe. OK das ist nur eine Wunschvorstellung einer vernünftigen Bevölkerung in einer idealen Welt. Doch für eine vernünftige Bevölkerung muss man diese informieren und nicht desinformieren.

Meine Zweifel habe ich allerdings bei den DDoS Attacken auf verschiedene Anbieter, welche den Geldfluss Richtung Wikileaks gestoppt haben. Man kann falsche Handlungen, meiner Meinung nach, nicht mit falschen Handlungen bestrafen. Natürlich zeigt es Wirkung aber es zeigt auch ein falsches Bild finde ich. Die Wirkung ist eher, hinter Wikileaks stehen “Cyber-Kriminelle” und es trifft doch letztlich auch den Bürger, welcher Probleme bei Kreditkarten Zahlungen bekommt. Damit werden Sympathien verschenkt.

Wetten Dass??? – oder mal eine andere Sicht

Am gestrigen Samstag ist es zwar an mir vorbei gegangen, da ich nicht zuhause war, doch heute konnte ich mich den Berichten über den schweren Unfall bei “Wetten, dass???” und dem Abbruch der Sendung entziehen. Im Grunde war es ja nur eine Frage der Zeit, bis etwas passiert und es ist verwunderlich, dass es so lange gedauert hatte. Mit Wetten wie vor 20 Jahren kann man ja heutzutage niemanden mehr vor den Fernseher locken, da müssen diese natürlich immer Riskanter werden, doch das sehe ich als natürliche Entwicklung der Abstumpfung des Fernsehpublikums.

Dem Lob welches dem ZDF gegeben worden ist, wie darauf reagiert worden ist, kann ich mich anschließen. Die Kamera wurde nicht aus Sensationsgier auf den verunglückten gehalten und es wurde sachlich damit umgegangen. Leider gibt es natürlich auch die üblichen Verdächtigen, bei denen wohl nur minderbemittelte Arbeiten, welche sich darauf stürzen und eine riesen Story bauen. Den armen Kerl zeigen, welcher sich wohl überschätzt hat und schön bebildert alles ausschlachten. Dass sich solche Redakteure nicht vor sich selbst Ekeln wundert mich etwas. Wie können sich solche Leute nur selbst in den Spiegel schauen, wenn sie mit dem Leid anderer auf solche Art Quote machen wollen? Berichten ist ja OK, aber bitte dabei seriös bleiben. Doch letztlich gehört wohl auch das zu der eingangs erwähnten Abstumpfung des Publikums.

Ich möchte allerdings auf einen ganz anderen Teil hinweisen. Es gibt nun wieder eine große Erschütterung und viel Mitleid in Deutschland wegen einem Mann, welcher eben im Fernsehen einen Unfall hatte, den er auch noch selbst verursacht hat. Wieso sind dann nicht alle Menschen rund um die Uhr traurig? Überall auf der Welt werden Menschen schwer verletzt….sterben Menschen und das fast im Sekundentakt. Worin besteht der Unterschied zwischen diesen unzähligen Menschen und Samuel Koch? Macht es so einen großen Unterschied, dass dies im Fernsehen geschah? Wird dadurch sein Leid stärker? Ich kann dieses allgemeine Mitleid einem unbekannten gegenüber einfach nicht verstehen. So wie ich es noch nie verstehen konnte, wenn die große Massentrauer entsteht, wenn eine Persönlichkeit des öffentlichen Interesses stirbt. Dann sind alle gleich betroffen. Es möge mir jemand erklären, worin der Unterschied besteht zwischen diesen Menschen und Menschen, welche verhungern weil sie nichts zu Essen haben oder Opfer von Kriegen werden. Müssten wir dann nicht konsequenter Weise auch für diese Blumen aufstellen und unsere Trauer bekunden?
Müsste es nicht für jedes dieser Opfer auch Berichte geben? Für jedes einzelne? Sind diese schlechter als Samuel Koch?

Test: Sony BDP-S370

Passend zu meinem Test des Sony Bravia KDL-32EX500 welcher hier zu finden ist, kommt nun der Test zum Blu-Ray Player Sony BDP-S370. Im Grunde gibt es gar nicht so vieles über den Player zu erzählen. Neben Blu-Rays spielt er auch DVDs und CDs ab, sowie Super Audio CDs. Der Player hat einen HDMI Ausgang und für den Anschluss an die Anlage gibt es die Möglichkeit das Tonsignal per koax-Kabel oder optisch zu übertragen. Das übertragene Bild lässt keine Wünsche übrig. Somit trübt der Player nicht das Filmvergnügen und wird nicht zum schwachen Glied in der Kette.

Durch die DLNA Technologie, lässt sich der Player mit Fernbedienungen anderer Sony Geräte steuern, wenn diese auch über DLNA verfügen. So wie der Fernseher, über welchen ich schon berichtet habe, hat der Player ebenfalls eine RJ45 Schnittstelle und ist WLAN fähig um auf online Inhalte zuzugreifen. Dabei gelten die gleichen Bedingungen und Möglichkeiten wie beim Fernseher. Der Player hat allerdings zwei USB2.0 Schnittstellen. Eine auf der Rückseite und eine auf der Vorderseite. Somit könnte man den WLAN Stick auf der Rückseite anschließen und dennoch auf der Vorderseite noch einen USB Stick mit Bildern, Musik oder Filmen anschließen ohne die online Anbindung zu trennen. Die Onlineverbindung wird auch genutzt um auf Blu-Ray Online Inhalte zuzugreifen.

Der Player ist in der Lage online die Firmware zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Als Kritikpunkt muss ich nennen, dass der Player beim Laden von Blu-Ray Median deutlich klackt. Dies ist allerdings nur beim Laden der Medien zu hören. Ansonsten sind keine lauten Störgeräusche zu hören, welche den Filmgenuss stören könnten. Auch die Ladezeiten sind erträglich. Eine Blu-Ray ist ist und 10 bis 15 Sekunden geladen.

Ein wichtiger Hinweis sei für diesen Player gegeben. Es gibt auch das größere Modell Sony BDP-S470, welcher von der Hardware identisch mit dem S370 ist. Doch der S470 ist 3D fähig. Wer mit dem Gedanken spielt sich einen 3D fähigen Fernseher zu kaufen, sollte gleich zu dem S470 greifen, welcher gerade mal rund 30€ mehr kostet.

Test: Sony Bravia KDL-32EX500

Seit langem schreibe ich mal wieder einen Beitrag in meinem Blog und dabei handelt es sich um einen Test/Erfahrungsbericht über meinen neuen LCD Fernseher, bei welchem es sich um einen Sony Bravia KDL-32EX500 handelt. Dieser ersetzt einen Toshiba 32AV500P. Eigentlich wollte ich gar nicht bewusst den Fernseher wechseln. Eigentlich war mir HD-Ready genug und irgendwie habe ich nichts an der Qualität vermisst. Allerdings kam dann der Amazon CyberMonday, welcher in Deutschland doch sehr umstritten war, da es nur im Millisekunden Bereich die Chance gab ein Produkt zu ergattern. Wie dem auch sei, ich konnte den Fernseher für 333,33€ ergattern. Nach einem kleinen Hick-Hack mit DHL, welche das Paket kurzfristig verloren hatten, konnte ich Freitag Nachmittag den Fernseher auspacken und bei mir aufstellen.

Nun was soll ich sagen? Ich war der Meinung HD-Ready würde reichen, doch es ist kein Vergleich zu Full-HD. Das Bild ist wesentlich schärfer und es sieht schlicht und ergreifend besser aus. Die 100 Herz MotionFlow Technologie im Zusammenspiel mit der Bravia Engine 3 sorgen für ein herrliches Bild. Zwar sind die Standard Einstellungen schon recht gut, doch nach einer geringfügigen Anpassung ist das Bild unbeschreiblich.

Die mitgelieferten DVB-T und DVB-C Tuner nutze ich nicht, da ich einen SAT-Receiver nutze und für dieses dementsprechend einen DVB-S2 Tuner bräuchte. Diesen gibt es aber erst mit dem KDL-32EX505.

Anschlüsse werden reichlich geboten. Neben den 4 HDMI Schnittstellen verfügt der Fernseher über 2 SCART Anschlüsse, einen Komponenten-Eingang, ein D-SUB 15 Einfang für PCs, ein mal USB2.0 und zu guter letzt einen RJ45 Anschluss. Auch gibt es ein CI+ Mudul und HTDV Decoder.

Den USB Anschluss kann man nutzen um direkt eine Kamera an den Fernseher anzuschließen oder Filme per USB Stick auf dem Fernseher zu sehen. Von der eingeschränkten Formatwahl empfehle ich DivX, wofür der Fernseher aber bei DivX registriert werden muss. Der USB Anschluss kann aber auch verwendet werden um den Sony WLAN-Stick anzuschließen und den Fernseher per WLAN ans Heimnetz anzubinden, falls man kein Kabel ziehen möchte.

Sobald der Fernseher am Netz ist, kann man auf online-Inhalte zugreifen. So steht es einem zum Beispiel auch offen, direkt auf Youtube zuzugreifen und online Videos auf dem Fernseher zu sehen. Auch kann man Filme zum Fernseher per Netzwerk streamen. Dies ist möglich mit einer PS3 oder auch mit dem Windows Mediaplayer ab Windows 7. Allerdings ist da der Pferdefuß der eingeschränkten Formate. Dies lässt sich aber umgehen, indem man auf seinem PC, oder Mediaserver, die Software PS3 Media Server installiert. Diese Software gibt es für Windows und Linux. In Zukunft wird es diese auch für den Mac geben. Nachdem Laufwerke oder Ordner mit Videos ausgewählt worden sind, werden diese am Fernseher sichtbar. Nachdem ein Video ausgewählt worden ist, legt die Software richtig los und transcodiert jegliches Format nach mpeg-2, was der Bravia versteht und anstandslos abspielt. Dabei ist logisch, dass der PC die nötige Leistung benötigt und am besten auch keine sonstigen belastenden Aufgaben zu erfüllen hat. Auch der Energiesparmodus sollte deaktiviert sein, sonst ist das Filmvergnügen ziemlich schnell unterbrochen.

In meinem Testfall ist der Fernseher per LAN-Kabel an die Fritz!Box 7170 angeschlossen, welche per 54MBit WLAN mit dem PC verbunden ist. Trotz dieser eher langsamen WLAN Verbindung kann ich mir Filme ohne Ruckler anschauen, nur die ersten paar Sekunden hängt es ein paar mal, bis der PC ordentlich gepuffert hat.

Eine weitere schöne Funktion nennt sich DLNA. Dieser “standard” ermöglicht es DLNA fähigen Geräten untereinander und miteinander zu sprechen. So ist es zum Beispiel möglich alle DLNA Geräte mir nur einer Fernbedienung zu steuern. Dabei werden nicht die Infrarotsignale genutzt, sondern die Signale über das HDMI Kabel an das betreffende Gerät weitergereicht. Leider ist DLNA mehr eine Beschreibung was die Geräte können müssen und nicht wie sie dies tun. Somit braut jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und es ist keine Kompatibilität untereinander bei verschiedenen Herstellern gesichert.

Sucht jemand einen neuen LCD Fernseher? Wird dazu LED oder 3D nicht benötigt? Dann kann ich den KDL-32EX500 empfehlen. Wer es größer braucht, kann natürlich auch die größeren Modelle aus dieser Serie in Augenschein nehmen. Dabei gibt die Zahl vor dem EX die Größe in Zoll an. Die Zahl nach dem EX den Funktionsumfang.

Ponyo – großes Kino

Am Sonntag war ich mit einer Freundin um 11 Uhr morgens im Kino. Wieso um diese Zeit mag sich wohl so mancher fragen. Nun es lag einfach daran, dass es sich dabei um Ponyo von Studio Ghibli gehandelt hat.

Kurz möchte ich etwas über das Studio Ghibli sagen. Man könnte es als das japanische Disney bezeichnen. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Ghibli qualitativ hochwertigere Zeichentrickfilme macht. Dabei spreche ich von der Story des Filmes und nicht von der technischen Umsetzung. Ghibli Filme sind noch ganz klassisch gezeichnet und ganz ohne tolle Computertricks. Zu den bekannten Ghibli Filmen zählen Prinzessin Mononoke und Chihiros Reise ins Zauberland.

Nun aber zu Ponyo. Ponyo (Brunhilde) ist eine Mischung aus Goldfisch und Meerjungfrau. Es ist schwer zu beschreiben. Durch einen Unfall fängt sie der Junge Sosuke. Die beiden freunden sich an und aus diesem Grund beschließt Ponyo ein Mensch zu werden, was ihr durch starke Magie auch gelingt. Doch damit stürzt sie das Meer ins Chaos und die Erde droht deswegen im wahrsten Sinne der Worte unter zu gehen. Nun gilt es für Sosuke und Ponyo dieses Schicksal von der Erde abzuwenden. Ich denke, ich nehme zu viel voraus, wenn ich sage, dass es den beiden gelingt und wie sehr oft bei Ghibli Filmen ist Liebe ein wichtiger Schlüssel um dieses Ziel zu erreichen.

Für alle, welche sich nicht gegen Zeichentrickfilme oder Animes (gut ist das selbe aber irgendwie unterscheiden viele dazwischen indem sie die westlichen Zeichentrickfilme und die östlichen Anime nennen) sträuben, kann kann ich diesen Film nur empfehlen. Soweit es möglich ist nutzt die Chance ihn im Kino zu sehen, damit auch mehr gute japanische Filme in die deutschen Kinos kommen. Wenn der Zuspruch, welcher auch durch mangelnde Werbung herrührt, so gering bleibt, wird es auch weiterhin solche Filme nur für kurze Zeit und zu seltsamen Zeiten geben. Selbst bei einem FSK 0 Film. In dem Kinosaal waren wir jedenfalls zu dritt. Auch wenn es irgendwie schön ist den Saal quasi für sich zu haben, ist es für die Filmemacher doch traurig, wenn ein gutes Werk so wenig Zuspruch hat. Vor allem wenn man sieht, wie viel Zuspruch der 08/15 Schrott aus Hollywood hat. Es lebe der Massenmarkt sage ich da nur.

Gutes Steak ist einfach köstlich

Gestern gab es ein kleineres Treffen und dieses fand beim Siebenlister in Eibelstadt (bei Würzburg) statt. Vornweg, es macht keinen Sinn nach diesem Lokal zu googeln, da es keine Internetpräsenz gibt und der gute Mann in der Küche nicht einmal eine e-Mail Adresse hat.

Bekannt ist das Lokal für seine guten Steaks. Gut ich kannte es bis gestern nicht aber es soll bekannt dafür sein. Die Karte ist recht übersichtlich, es gibt einige Salate, Schnitzel und belegte Brote. Doch das wichtigste im Siebenlister sind die Steaks. Davon gibt es drei Variationen. Eines american Style vom Schwein und zwei Variationen vom Angus Rind. Die Wahl wurde somit wieder eingegrenzt auf das Angus Rind. Nun konnte ich wählen zwischen Steak auf Brot mit Salat, ein wenig Pfeffersauce und Kräuterbutter oder Steak mit selbst gemachten Pommes, Mais und Salat. Meine Wahl fiel auf das letztere und teuerste Angebot für 18,80€. Was allerdings für ein gutes Steak, mit einem Gewicht von 350 Gramm, günstig ist.

Zuerst kam der Salat. Ich sollte eher sagen Salatteller, welchen andere Lokale wohl eher als vollwertige Mahlzeit angepriesen werden und alleine dafür gut und gerne 10€ verlangen würden. Es war wirklich eine riesige Portion, die satt macht. Ich habe lieber nicht den ganzen Teller gegessen, das wichtigste kam ja noch. Lange mussten wir nicht warten bis die Hauptmahlzeit kam. Ein perfekt medium gebratenes Steak, dazu die Pommes und der Mais. Alles einfach nur eine Gaumenfreude. Das Fleisch ist regelrecht auf der Zunge geschmolzen, so zart war es. Alles in allem war es aber dann doch sehr viel, was es zu verspeisen gab. So fühlte sich der Magen etwas aufgebläht an am Ende des Abends. Nur ich konnte nicht aufhören, bis der Teller leer war. Es wäre zu schade gewesen etwas übrig zu lassen….nun bis auf den Salat.

Ich gerate ein wenig ins Schwärmen, aber das zu recht. Wer überprüfen möchte, ob ich auch wirklich die Wahrheit sage, dem empfehle ich einen Besuch in Eibelstadt. Doch eines vornweg. Ruft an und fragt nach, ob zu eurem Wunschtermin ein Platz frei ist. Durch den guten lokalen Ruf kann es schon mal sein, dass ihr kein Steak bekommt und umsonst dort hin gefahren seid. Dann bleibt nur sich an den Tresen zu hocken und zuzuschauen, wie die anderen genießen.

Die Adresse des Siebenslisters gibt es von mir natürlich auch.
Siebenlister
Hauptstraße 13
97246 Eibelstadt
09303 99828

Mittagspause: Gut italienisch essen in Höchberg

Da sich die Mittagszeit nähert und einige Kollegen mit mir außerhalb der Firmenkantine essen wollen, möchte ich meine Erfahrung mit Feinkost Umbria in der Höchberger Markthalle teilen. Zum besseren Finden möchte ich noch sagen, Höchberg liegt gleich neben Würzburg. ;)

Wie auf der Homepage des Umbria vermerkt ist das Essen wirklich selbst gemacht. Es ist keine Tiefkühlkost zu finden, alles wird täglich frisch gemacht. Dies zeigt sich daran, dass die auch einen eigenen Pizzabäcker haben und wenn der Urlaub hat, gibt es keine Pizza zu essen.

Die Karte des Umbria ist erfreulich klein, wodurch man sich auf die wenigen Speisen konzentrieren kann und diese dann auch ordentlich zubereiten kann. Ob Pasta, Lasagne oder Pizza, alles schmeckt wirklich hervorragend. Mit den Worten eines Kollegen, das Essen bei denen schmeckt italienischer als in Italien. Jedenfalls wenn man mit den Touristenhochburgen vergleicht.

Würzburgern oder Besuchern Würzburgs kann ich einen Abstecher nach Höchberg empfehlen, wenn einen der Hunger nach italienischem Essen packt. Zu dem guten Geschmack kommt ein nicht ganz unwichtiger Faktor hinzu. Das Essen ist günstig. Da genießt man doch gleich doppelt so gerne in einem schönen Ambiente.

Allerdings darf man keine gehobene italienische Küche mit Scampi, Fisch und Hummer erwarten. Dort findet man nur die eher einfachen Gerichte.

Wie der Name schon sagt, sieht sich der Umbria aber auch als Feinkostladen. Dort können italienische Weine, Wurst, Käse und andere Waren aus Italien beziehen.

Kommt die Winterreifenpflicht?

Noch vor dem diesjährigen Winterbeginn will Verkehrsminister Peter Ramsauer die Winterreifenpflicht, für PKW und LKW, einführen. Bisher gilt in Deutschland nur die Pflicht, eine der Wetterlage entsprechende Bereifung zu nutzen. Sprich, wenn Schnee liegt muss man Winterreifen oder Allwetterreifen auf seinen Felgen haben. Dies soll sich nach Ramsauers Willen ändern, da das OLG Oldenburg die jetzige Regelung zu wage formuliert ist und hat diese als verfassungswidrig erklärt.

Genau gesagt geht es um §2 der Straßenverkehrsordnung. Dort heißt es: “Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen.”

Diese nationale Gesetzesänderung soll so lange gelten, bis eine europäische Richtlinie in Kraft getreten ist.

Ich halte dies für eine durchaus sinnvolle Initiative. Oft musste ich mich an PKWs vorbeischlängeln, weil diese bei einer Steigung die Fahrbahn blockiert haben. Solange genug Schwung vorhanden ist, kommt man ja noch einen Berg hoch, doch sobald kein Schwung mehr da ist, bleiben viele oft stecken. Noch sinnvoller ist diese Regelung für LKWs. Die meisten sind auch im Winter mit Sommerreifen unterwegs, da Winterreifen für LKWs teuer sind und die Speditionen sich diese Kosten lieber sparen wollen.

Stuttgart 21 – oder warum Demonstrieren die Menschen erst jetzt?

Ich muss gestehen, dass ich den Fall Stuttgart 21 eher beiläufig mitverfolge. Dabei ist das ganze ein interessantes und äußerst komplexes Thema. Wahrscheinlich ist es sogar viel zu komplex, als dass es ohne intensive Recherche verstanden werden könnte. Oberflächlich betrachtet sieht man erst mal nur zwei Fronten. Die Landesregierung und die Deutsche Bahn AG, welche den bestehenden Bahnhof im Projekt Stuttgart 21 zu einem modernen, unterirdischen, Bahnhof umbauen möchten auf einer Seite. Auf der anderen Seite die Bevölkerung Stuttgarts, welche dies verhindern möchten zuzüglich Sympathisanten und wohl auch einiger “Berufsdemonstranten”. Dazwischen wurde die Polizei gestellt, um diese beiden Fronten voneinander zu trennen, wobei sich die Front der Baubeführworter durch die anwesenden Bauarbeiter zeigt.

Das ganze hat seinen Beginn vor ca. 16 Jahren genommen, als die ersten Planungen richtig konkret geworden sind und der Bau für ca. 4 Milliarden DM genehmigt worden ist. Wie es scheint, wurde aber im Laufe der Zeit immer mehr genehmigt und zusammen mit der Inflation betragen die Baukosten geschätzte 10 Milliarden Euro.

Aber anstatt hier nun auf die Details dieses Projektes einzugehen, möchte ich auf einen anderen Teil eingehen. Mir geht es um die plötzliche Mobilisierung von tausenden von Menschen. Etwas, dass ich in Deutschland für kaum möglich gehalten habe. Jedenfalls nicht so viele aus dem gleichen Raum. Für gewöhnlich kamen zu größeren Demos die Menschen aus ganz Deutschland zusammen an einen Ort, wie zur FSA in Berlin.

Die Frage, welche sich als erstes stellt ist, wieso erst jetzt? Wieso kam diese Mobilisierung erst jetzt zustande und nicht schon während der letzten 16 Jahre. In der vergangenen Zeit wäre noch einiges zu stoppen gewesen. Nun lässt es sich nicht mehr wirklich stoppen. Die Antwort ist ganz klar. Erst jetzt sehen die Menschen, was Stuttgart 21 bedeutet. Sie können das auf Papier geschriebene mit eigenen Augen sehen. Dies hat damit eine Bewegung gestartet, welche eine Eigendynamik erhalten hat. Immer mehr Menschen haben gesehen, dass Demonstrieren nichts schlechtes ist und haben sich demnach dazugestellt. Sie haben gemerkt, dass man vom Nachbarn nicht blöd angeschaut wird, wenn man zu einer Demo geht. Damit haben sich aber zwei unverrückbare Fronten gebildet. Zum einen die Befürworter und Planer von Stuttgart 21, welche Befürchten ihr Gesicht zu verlieren, wenn das Prestigeprojekt scheitert, zum anderen die Gegner, bei denen sich scheinbar das dagegen sein eingenistet hat und die dadurch wohl mittlerweile einfach aus Prinzip dagegen sein dürften.

Nun wird sogar versucht die Landesregierung vorzeitig zu Fall zu bringen um Neuwahlen zu ermöglichen. Doch in der Zeit wird der Bau immer weiter voranschreiten und was soll eine neue Landesregierung machen? Den Bau stoppen? Damit dürften hohe Kosten anfallen, da geschlossene Verträge nicht erfüllt werden können. Sollen sie den Bau weiterlaufen lassen? Damit würde die Bevölkerung den Glauben an die Politiker verlieren, doch vielleicht wacht die Bevölkerung dann auch endlich auf und sieht wie die Parteien sind. Es sind Fähnchen im Wind die von Wahl zu Wahl hin und her wehen. Nun sind die Grünen und die Linke ja wieder richtig im Aufwind und auch die SPD scheint zu gewinnen. Es sind ja auch Gegner von S21. Aber sind wir doch ehrlich, irgendwie ist immer die Opposition bürgernah und will die Interessen der Bürger besser befriedigen, bis diese in der Regierung ist. Dann ist am Ende alles wieder beim Gleichen.

Wenn das Wahlvolk dies endlich erkennt und die Dynamik von Stuttgart 21 nicht verebbt ist, könnte es endlich zu einer großen Demonstration kommen, einem Generalstreik, einer Revolte. Dann erst wird sich in Deutschland etwas tun. Wenn Tag für Tag Millionen von Menschen vor Rathäusern, Landtagen und dem Bundestag stehen und Demonstrieren werden die Politiker erkennen, dass sich die Bevölkerung nicht mehr herumschubsen lässt. Dann werden sie erkennen müssen, dass Politik wieder für das Volk und nicht für die Industrie gemacht werden muss.

Leider dürfte dies alles aber an einem scheitern. Gesetze sind wie die Planungen zu Stuttgart 21. Zumeist stehen sie nur auf Papier und man sieht nicht wirklich die daraus resultierenden Konsequenzen. Eine Steuererhöhung führt nicht zum Abriss eines Gebäudes und damit werden die Deutschen in ihren Sesseln verharren und jammern, anstatt auf die Straße zu gehen. Im Moment wünsche ich mir wirklich, dass die Regierung eine Steuererhöhung verkünden würde. Mit der Energie, welche im Moment in den Menschen steckt, könnte es tatsächlich zu einem richtigen Aufwachen kommen. Doch leider sind die Politiker nicht so blöd.

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